Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Die typische Herbstbelebung sorgt für sinkende Arbeitslosenzahlen in Krefeld und im Kreis Viersen.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Krefeld spürbar. Im Gebiet der Stadt Krefeld betrug der Rückgang 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresmonat, die Arbeitslosenquote liegt nun bei 9,9 Prozent; im Kreisgebiet Viersen ist die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte gesunken und liegt bei jetzt 5,7 Prozent.

Damit sind in der Stadt Krefeld 11.950 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 300 weniger als vor einem Jahr. Im Kreis Viersen sind 9.347 Männer und Frauen arbeitslos, 563 weniger als im September 2017.

Besonders junge Leute profitieren

Besonders die jüngeren Arbeitslosen haben von der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitiert. In der Gruppe der unter 25-Jährigen sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 197 (minus 11,0 Prozent) auf aktuell 1.601.

"Der Rückgang bei der Arbeitslosigkeit der Jüngeren ist für mich ein klares Indiz, dass der Markt aufnahmefähig ist für Fachkräfte", hebt Dr. Bettina Rademacher-Bensing, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Krefeld, hervor: "Mit dem Ende der Sommerpause haben die gut ausgebildeten jungen Fachkräfte schnell einen neuen Arbeitsplatz gefunden."

Der Bestand an gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen beträgt 5.046 Stellen und liegt damit über dem Niveau des Vorjahres. Vor allem in den Wirtschaftsbereichen Handel, Gesundheit und Gastgewerbe ist weiterhin ein hoher Stellenbestand zu verzeichnen.

Qualifizierte Kräfte werden gesucht

"Qualifizierte Kräfte werden weiter gesucht", stellt Rademacher-Bensing beim Blick in die Stellenstatistik fest. "Der hohe Stellenzugang zeigt die Aufnahmefähigkeit des Marktes." Vorgestellt wurden die aktuellen Zahlen diesmal im Autohaus Borgmann, einem Betrieb, der laut Dr. Bettina Rademacher-Bensing im Bereich der Ausbildung schon lange sehr engagiert sei und im Laufe der Jahre zahlreichen jungen Menschen eine Zukunftsperspektive eröffnet habe:

"Ich bin froh, dass wir in der Region auf einen solchen Arbeitgeber setzen können. Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen, und die besten Fachkräfte sind die, die ein Betrieb selber ausbildet", betont Rademacher-Bensing und ermutigt Arbeitgeber, in die betriebliche Ausbildung einzusteigen. Ein guter Rat.

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