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Gesellschafterversammlung: Einvernehmliche Lösung in Sicht?

Gesellschafterversammlung : Einvernehmliche Lösung in Sicht?

Die mit Spannung erwartete Gesellschafterversammlung der Krefeld am Dienstag Abend vertagte sich auf kommende Woche Donnerstag. Geschäftsführer Matthias Roos hofft auf eine „einvernehmliche Lösung“.

Es bleibt spannend. Am Dienstagabend um kurz nach 20 Uhr entschieden sich die Gesellschafter der Krefeld Pinguine, ihre Sitzung, in der es um die Zukunft des DEL-Standorts Krefeld geht, zu vertagen. „Wir brauchen mehr Zeit, hoffen alle auf eine einvernehmliche Lösung“, sagte Geschäftsführer Matthias Roos im Gespräch mit dem Stadt Spiegel.

Seit Tagen fieberten die treuen Anhänger der Pinguine, die am Sonntag vor dem 7:4-Heimsieg gegen Augsburg mit einem Fan-Marsch vom Rathaus zur Yayla-Arena ein eindrucksvolles Zeichen setzten, dem Ausgang der Gesellschafterversammlung entgegen.

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„Die Gesellschafter haben sich nach intensiven und guten Gesprächen darauf verständigt an einer einvernehmlichen Lösung im Sinne des Krefelder Eishockeys weiterzuarbeiten. Dazu werden sie die nächsten Tage intensiv nutzen. Die Gesellschafterversammlung ist deshalb auf den 28.11 vertagt worden. Alle Beteiligten hoffen, an diesem Abend ein einvernehmliches Ergebnis präsentieren zu können“, heißt es in der offiziellen Stellungnahme des Vereins.

Wie der Stadt Spiegel von Matthias Roos erfuhr, sei der von Mikhail Ponomarev beauftragte Rechtsanwalt aus Düsseldorf ebenfalls bestrebt, eine friedliche Lösung zu finden. Die Übertragung der Pinguine-Anteile der Energy Consulting (der Firma Ponomarevs) auf eine „dritte Person“ erscheint nun wieder als realistisch.