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Arena-Caterer Matthias Cantow geht neue Wege: Ein „Fuchs“ zaubert in der Küche

Arena-Caterer Matthias Cantow geht neue Wege : Ein „Fuchs“ zaubert in der Küche

Der Krefelder Eventgastronom Matthias Cantow musste sich aufgrund der Corona-Pandemie beruflich umorientieren. Der 42-Jährige kreierte mit seiner Frau Antonia eine neue Linie von handgemachten Fertiggerichten. Die Idee von „Fresh Fox“ kommt an - bei Kunden und Unternehmen.

Vorerst bleibt die Küche kalt - diese bittere Erkenntnis gewann Matthias Cantow recht früh zu Beginn der Pandemie. Der gelernte Koch und Systemgastronom ahnte, dass auf absehbare Zeit keine Veranstaltungen in der Krefelder Yayla-Arena stattfinden werden können. Doch eben in der Multifunktionsarena an der Westparkstraße befindet sich der Arbeitsplatz des 42-Jährigen. Matthias Cantow und sein Team sind seit 2017 für das Catering der Business Club- und Logengäste verantwortlich. Mit großem Erfolg. Die abwechslungsreiche Speisenauswahl begeisterte vor allem die Dauerkartenkunden der Pinguine. Doch Eishockey, Konzerte und Comedy-Shows sind seit Ausbruch des Coronavirus vorerst nicht mehr möglich. Auch andere Veranstaltungen, die Cantow mit seinem Eventcatering versorgte, fielen aus. „Und damit lag dann auch mein Business auf Eis“, schildert  der Unternehmer. Seine Sorge war groß. Seinem Geschäft drohte eine lange  Dürrephase. „Ich brauchte also eine Idee. Und diese sollte idealerweise mit Essen und Kochen zu tun haben. Und sie sollte nicht durch Corona wieder zerstört werden.“

Gemeinsam mit seiner Frau Antonia, die diplomierte Ernährungswissenschaftlerin ist, suchte er nach einem neuen Tätigkeitsfeld. Brainstorming war angesagt. Und plötzlich hatte das Ehepaar die Lösung für ihr Problem gefunden. „Was können wir? Kochen! Also bereiten wir hochwertige Speisen, eine Art Gourmetessen in Gläsern zu“, sagten sich Matthias und Antonia. Gesagt, getan. In der riesigen Küche der Yayla-Arena tüfftelten die beiden Krefelder an raffinierten Rezepten, die neue Akzente im Bereich der Fertigprodukte setzen sollten. Parallel dazu bildeten sie sich in Sachen Konservierung von Lebensmitteln weiter. Schließlich soll eine gewisse Haltbarkeit gewährleistet sein. „Mindestens ein Jahr“, war die Vorgabe.

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Entstanden ist eine Start-Palette von acht Produkten. Eine Karotten-Ingwer- sowie eine Linsensuppe, ein Gulasch- und ein Bologneseragout, Indisches Curry und Grünkernchili sowie eine Currywurst-Soße. Apropos Currywurst. Auch diese gibt es im Glas - und zwar als Spezialedition „KEV-Currywurst“. Zusätzlich mixte Matthias Cantow noch einen „Ingwer-Shot“. „Viele unserer Produkte sind vegan hergestellt. Die Nachfrage danach steigt“, berichtet Antonia Cantow. Das Ehepaar hat noch viele Rezeptideen im Kopf, das Angebot soll bald schon erweitert werden. Die Kunden dürfen sich freuen.

Doch nicht nur die Endverbraucher sind vom „Fresh Fox“-Konzept begeistert. „Kürzlich kam ein Fischhändler auf mich zu und bat mich darum, für ihn eine eigene Gambas-Soße zu kreieren“, berichtet Matthias Cantow, der letztlich neun verschiedene Rezepte präsentierte. „Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein.“ Am Ende des Auswahlverfahrens war der befreundete Fischhändler begeistert und bietet seitdem in seinem Geschäft das hauseigene Produkt an. „Wir sind für solche Projekte immer zu haben“, kündigt Matthias Cantow an. Anfragen weiterer Unternehmen liegen bereits vor.

Was dem Ehepaar Cantow wichtig ist: „In unseren Gläsern steckt Natürlichkeit, Geschmack und ganz viel Liebe - und eben diese Vorgaben machen „Fresh Fox“ so außergewöhnlich.“

Weitere Informationen finden Sie auf www.freshfox.de