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Pop-Up-Radweg: Eigene Fahrspuren für Radler in der City

Pop-Up-Radweg : Eigene Fahrspuren für Radler in der City

Der Pop-Up-Radweg auf der Sankt-Anton-Straße ist eingerichtet. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Idee, bisherige Autofahrspuren temporär ausschließlich dem Fahrradverkehr zur Verfügung zu stellen.

Zwischen Westwall und über den Ostwall bis zur Sackgasse Bleichpfad genießen Radfahrer nun in beide Richtungen einen eigenen zwei Meter breiten Fahrstreifen, der mit Baken von den Autospuren getrennt ist. In den Haltestellenbereichen der Straßenbahnen werden ebenfalls Baken aufgestellt, um die Ein- und Aussteigebereiche der Fußgänger zu sichern. Der Radweg kostet 17.000 Euro. Nach sechs Wochen wird er wieder abgebaut, danach werden die hierbei gemachten Erfahrungen mit allen Beteiligten ausgetauscht.

Durch den Radweg gibt es einige begleitende Maßnahmen: Es gibt vom Westwall kommend ein Linksabbiegeverbot in die Einbahnstraße Klosterstraße. Der Taxistand vor C&A wurde in die Königstraße verlegt. Aus Cracau kommend ist vor der Ampel am Ostwall eine separate Linksabbiegespur eingerichtet. Die Taxi- und Busparkbucht am Seidenweberhaus entfällt derzeit ebenso wie die Kurzparkplätze vor dem Rathaus. Diese Flächen können als Fahrradabstellflächen genutzt werden. Die Rechtsabbiegespur zur Tiefgarage am Seidenweberhaus ist gesperrt. Das Rechtseinbiegen in die Klosterstraße und Sackgasse Winkelstraße bleibt erlaubt, ebenso wie die Ausfahrtmöglichkeit aus der Lutherischen Kirchstraße.