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Waldorfschule Krefeld: Ehemalige treffen Lehrer nach 69 Jahren wieder

Waldorfschule Krefeld : Ehemalige treffen Lehrer nach 69 Jahren wieder

Hält die Waldorfschule jung? Ehemalige aus den Anfangstagen der Krefelder Schule vor fast 70 Jahren treffen sich wieder. Ihr alter Lehrer ist auch dabei.

1947 wurde die Krefelder Waldorfschule eröffnet — als siebte Waldorfschule bundesweit. Lilly Speck-Hecker, Tochter des Krefelder Webereibesitzers Fritz Hecker, schenkte dem Schulverein ihr Elternhaus auf der Kaiserstraße 61 — Haus Eich-Eck — und trieb seinerzeit die Gründung der Schule voran. Am 29. April 1947 begann der Unterricht in der Eicheck-Schule mit insgesamt 98 Kindern in den ersten Klassen.

Am Freitag, den 24. und Samstag, den 25. Juni, nach fast 70 Jahren, treffen sich nun die ganz frühen Schüler der damaligen Lehrer Ernst-Walter Andrae, der seinerzeit direkt aus dem Lehrer-Seminar kam, und Eduard Ringel, der mit strengen Moralvorgaben die Schüler ab der 9. Klasse begleitete, zu einem Klassentreffen.

Von den seinerzeit 47 Schülern der ersten Klassen werden sich 22 wieder zusammenfinden, schreibt die Schule. Zehn Schüler sind verhindert, sieben Schüler ließen sich nach so langer Zeit nicht ermitteln, und weitere acht sind in Gedanken dabei.

Am Freitag erfolgt das Zusammentreffen bei Kaffee und Kuchen mit anschließender Führung durch das Haus der Seidenkultur und eine Garten-Party bei einem ehemaligen Mitschüler. Am Samstag trifft man sich in den Räumen der Ganztagsbetreuung “Panama„ mit anschließender Führung durch Herrn Lutze-Rodenbusch, der auch schon seit langem Lehrer an der Freien Waldorfschule Krefeld ist — er zeigt den Ehemaligen die Schule.

(StadtSpiegel)