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Übersicht vom 21. Januar: Diente Hotel als „Prostitutionsstätte“?

Übersicht vom 21. Januar : Diente Hotel als „Prostitutionsstätte“?

Die Corona-Fallzahlen steigen in Krefeld wieder deutlicher: Bisher sind in Krefeld 6.341 Corona-Infektionen bekannt geworden (Stand: Donnerstag, 21. Januar, 0 Uhr). Das sind 63 Fälle mehr als am Vortag.

Rechnerisch genesen sind nunmehr in Krefeld 5.467 Personen nach einer Corona-Infektion, 45 mehr als am Vortag. Als aktuell infiziert gelten somit 778 Personen, 16 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, steigt für Krefeld wieder: Sie wird vom Robert-Koch-Institut aktuell mit 148 angegeben, am Mittwoch lag sie bei 136.

Erneut sind auch zwei Personen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Krefeld verstorben: Es handelt sich um eine Person im Alter von rund 90 Jahren, die in einem Altenheim starb. Eine weitere Person war Mitte 90 und ist in einem Krankenhaus gestorben. Die Gesamtzahl aller Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie steigt somit auf 96. In einer Krefelder Klinik liegen 43 Personen nach einer Corona-Infektion. Neun dieser Patienten liegen der Intensivstation, drei von ihnen werden beatmet.

Deutlich abgebaut wurde die Zahl der noch offenen Tests: Sie liegt aktuell bei 323. Insgesamt 40.875 Erstabstriche sind bisher in Krefeld vorgenommen worden. In Quarantäne haben sich bisher 21.117 Personen begeben – freiwillig oder behördlich angeordnet.

Aus dem Bereich Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas), die aktuell eine Notbetreuung anbieten, gibt es eine neue Meldung: In der Kita Geldernsche Straße ist ein neuer COVID-19-Fall aufgetreten.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat am Mittwoch in einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei ein Hotel in der Innenstadt kontrolliert. Es bestand der Verdacht, dass dort Prostituierte ihre Dienste anbieten. Ein Verantwortlicher konnte vor Ort nicht angetroffen werden. Mehrere Türen zu Hotelzimmern wurden zwangsweise geöffnet. In den Zimmern trafen die Einsatzkräfte von KOD und Polizei dann auf Damen mit mutmaßlichen Freiern. Mehrere infektionsschutzrelevante Verfahren werden nun eingeleitet. Die Damen erwartet jeweils ein Verfahren wegen der Erbringung von sexuellen Dienstleistungen mit einem Bußgeld von je 1.000 Euro und wegen der Wahrnehmung von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken von je 250 Euro. Gegen die angetroffenen Freier werden Bußgeldverfahren wegen fehlender und unrichtiger Kontaktdaten in Höhe von je 250 Euro eingeleitet. Der Betreiber wurde vor Ort nicht angetroffen. Ihn erwartet ein Verfahren wegen des Betriebs einer Prostitutionsstätte oder Ähnlichem. Das Bußgeld liegt bei 5.000 Euro, ein weiteres Bußgeld wird wegen des Anbietens von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken fällig. Auch hier liegt die Summe bei 5.000 Euro. Ferner drohen auch weitere ordnungs- und strafrechtliche Verfahren. KOD und Polizei prüfen in diesem Fall weiter. Allen, die sich in diesem Hotel aufgehalten haben, wurde der sofortige Auszug angeordnet.

Bei der Prüfung der Maskenpflicht an Bushaltestellen gab es nur eine Auffälligkeit am Mittwoch: An der Haltestelle Rheinstraße wurde eine Person ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen. Sie muss nun 150 Euro Bußgeld zahlen.