1. Die Stadt

Coronazahlen: Leichter Anstieg: Deutlich mehr Patienten werden stationär behandelt

Coronazahlen: Leichter Anstieg : Deutlich mehr Patienten werden stationär behandelt

Der bundesweit deutliche Anstieg bei den Corona-Infektionen spiegelt sich bislang nicht in der Krefelder Entwicklung wider. Für das Stadtgebiet wurden bis Donnerstag, 8. Oktober, null Uhr sieben neue Ansteckungen registriert.

92 Menschen sind im Moment mit Covid-19 infiziert, 947 gelten als genesen. Die Gesamtzahl positiver Tests seit Beginn der Epidemie liegt nun bei 1.067. Stark angestiegen ist allerdings die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen: Sechs Personen wurden neu stationär aufgenommen, so dass nun sieben Krefelder mit Corona-Symptomen im Krankenhaus liegen. Einer von ihnen muss beatmet werden. Die Zahl der Tests steigt auf 17.456 Proben, 5.106-mal war eine Quarantäne fällig.

Gleichbleibend berechnet das Robert-Koch-Institut für Krefeld eine 7-Tages-Inzidenz von 20. Der statistische Wert gibt an, wie viele Personen pro 100.000 Einwohner sich innerhalb einer Woche mit Corona angesteckt haben. Zum heutigen Datum hat das Robert-Koch-Institut die Berechnungsgrundlage für die Inzidenz umgestellt: Für die Ermittlung des Wertes wird nicht mehr die amtliche Bevölkerungszahl vom 31. Dezember 2018 verwendet, sondern die Zahl vom 31. Dezember 2019. Das Land NRW und die Stadt Krefeld werden ebenso verfahren, um die Einheitlichkeit der Berechnung zu gewährleisten.

Aktuell ist auch in einem Altenheim in Krefeld ein Corona-Fall festgestellt worden. Die betroffene Bewohnerin wurde auf die Quarantänestation verlegt. Auch ihre Mitbewohnerin im Doppelzimmer muss zunächst isoliert bleiben. Elf Mitarbeitende des Heims wurden vorsorglich in häusliche Absonderung geschickt. Auch die übrigen Mitarbeiter sollen zeitnah getestet werden. Erweiterte Hygienemaßnahmen sowie ein Monitoring wurden angeordnet.

Der Kommunale Ordnungsdienst hat am Mittwoch an der Haltestelle Rheinstraße drei Bußgelder wegen Verstößen gegen die sogenannte Maskenpflicht verhängt. Die betreffenden Bürger müssen 150 Euro zahlen