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Positive Nachrichten aus Krefeld: Der erste Krefeld-Podcast

Positive Nachrichten aus Krefeld : Der erste Krefeld-Podcast

Die beiden Freunde Simon Arens und Dominik Schramm starteten vor wenigen Wochen den ersten Podcast aus und für Krefeld. Sie wollen auf lockere Art und Weise positive Themen aus ihrer Heimatstadt präsentieren. Und die Fangemeinde von „Krieewel Inside“ wächst stetig.

„Sind wir doch mal ganz ehrlich: Bei uns hier wird viel zu viel gemeckert und über die eigene Stadt geschimpft“, sagt Simon Arens. Der 25-Jährige, der als überzeugter Krefelder seinen Geburtsort lieber verschweigen möchte (ja, es ist Düsseldorf), liebt seine Heimatstadt mit all ihren Facetten. Vor allem die Brauchtumspflege hat es ihm angetan. Trotz seines jungen Alters engagiert sich der Filialleiter schon seit sechs Jahren bei der Gesellschaft Creinvelt. Vor drei Jahren stieß sein Kumpel Dominik Schramm (26) dazu. Seitdem steht das Nachwuchsduo gemeinsam auf der Bühne des Krefelder Hofs und unterhält zur Freude der älteren Mitglieder mit einer frischen, frechen Art das Publikum. Natürlich auf Krieewelsch Platt.

Dass Simon und Dominik in diesem Jahr coronabedingt keine Auftritte haben werden, war ihnen früh klar. „Da wir aber beide echte Schwadlappen sind, war das für uns eigentlich nicht vorstellbar“, berichtet Simon augenzwinkernd. Und dann entstand an einem gemütlichen Abend die Idee zum „ersten Podcast aus, mit und für Krefeld“. Das war Anfang September. Keine vier Wochen später war die erste Sendung online. „Ein großartiges Equipment ist gar nicht nötig. Wir haben uns Mikrofone organisiert, die passende App heruntergeladen und dann sofort losgelegt“, erinnert sich der examinierte Krankenpfleger Dominik. In seinem Wohnzimmer sitzen die Freunde wenn sie „Krieewel Inside“ produzieren.

Doch wieso ein Podcast? Und worum geht es dabei überhaupt? „Krefeld hat so viele positive Seiten, es gibt so viele schöne Dinge zu erleben. Darüber wollen wir sprechen“, schildern die Freunde unisono. Sei es die Erfolgsgeschichte der Brauerei Königshof oder des „Schlüffken“-Bieres, den hiesigen Sport - „auch wenn es aktuell ja nicht ganz so rosig läuft“ - sowie natürlich den Karneval und die Brauchtumspflege. Auch dem „Krefelder Hof“ haben sie schon einen Besuch abgestattet. Projekte wie die „Krefelder Tafel“ haben die beiden Krefelder ebenfalls im Fokus. Kürzlich spielten sie ein „Krefeld Quiz“. „Dabei haben nicht nur die Hörer, sondern auch wir eine Menge gelernt.“

Coronabedingt ist es schwierig, sich viele Gäste ins heimische Wohnzimmer einzuladen. „Deshalb haben wir uns vorerst dazu entschlossen, die Sendung im Wechsel mit und ohne Gast aufzunehmen“, erläutert Simon. Die Gastbeiträge werden seperat aufgenommen und dann mit den Kommentaren des „Krieewel-Duos“ zusammengeschnitten. Dabei hilft Kumpel Max Porten. Zweimal pro Monat (immer sonntags) geht der Podcast dann online. Und die Fangemeine steigt. „Wir wären schon happy gewesen, wenn wir zunächst rund 100 Leute hätten erreichen können“, sagt Simon und lacht. Mehr als zehnmal so viele hören regelmäßig zu.

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Dominik Schramm und Simon Arens geht es nicht darum, mit ihrem Podcast Geld zu verdienen. Die beiden sind schlichtweg stolz auf ihre Heimatstadt - und dies wollen sie mit „Krieewel Inside“ auch zeigen.

Heute kommt übrigens die neue Folge raus. Zu finden ist sie über Spotify, den Apple Podcast oder über einen Link im Instagramprofil „Krieewel Inside“.