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Erste Sitzung der Bezirksvertretung im neuen Jahr / Haushaltsentwurf stand im Mittelpunkt: Das Fischelner Rathaus muss für jeden Bürger erreichbar sein

Erste Sitzung der Bezirksvertretung im neuen Jahr / Haushaltsentwurf stand im Mittelpunkt : Das Fischelner Rathaus muss für jeden Bürger erreichbar sein

Sechs Sitzungen stehen auf dem Programm der Bezirksvertreter aus Fischeln im Jahr 2015. Die Lokalpolitiker werden in den Sitzungen, die von Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm geleitet werden, viele lokalbezogene Themen zu diskutieren haben.

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung am Donnerstag stand die Mitwirkung an der Beratung über den Entwurf der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2015.

Bei den Anträgen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und Linke ging es u. a. darum, im Rahmen des Erneuerungsprogramms Straßenbeleuchtung auch den Verbindungsweg Kneinstraße/Bezirkssportanlage Fischeln aufzunehmen. „Das dürfte im Zuge dieses Programms kein Problem sein, da es sich wahrscheinlich um Aufbesserung einer Laterne handelt“, erläuterte Michael Haas(SPD). Dem Antrag wurde einstimmig zugesprochen. Als brandgefährlich sehen die Antragsteller das fehlende Stück Radweg nördlich der Hafelsstraße zwischen Illerstraße und Niederbruchstraße hier sollen 200.000 Euro an Haushaltsmitteln bereitgestellt werden. Benedikt Lichtenberg von der CDU sieht das auch so, aber alles step-by-step. Zunächst sollen Gespräche mit den Eigentümern geführt werden.

Einig war man sich beim Thema Barrierefreiheit im Fischelner Rathaus, veranschlagt sind 170.000 Euro.

„Das ist kein Zustand mehr. Das Fischelner Rathaus ist eine Anlaufstelle für alle Bürger“, so Michael Haas. Dem Antrag wurde zugestimmt.

Auch bei der Diskussion über die Herrichtung des Fußwegs Hafelsstraße am Rathaus und am Rathausgarten entlang (ca. 20.000 Euro) war man sich einig: hier muss was passieren.

„Der Zustand wird immer katastrophaler“, erklärte Doris Nottebohm.

Der Leiter des Fischelner Rathauses und Schriftführer Bernd Weinberg fügte an: „Das Tiefbauamt flickt immer und schon eine Woche später geht’s weiter“.

Benedikt Lichtenberg appellierte an die Kollegen: „Positive Akzente für Fischeln setzen, es muss mal etwas Neues her. Was wir jetzt beschließen ist nur Stückwerk.“

Die Bezirksvorsitzende weist darauf hin, dass es nur um den Rathauseingang bis zum Törchen geht, und dabei auch nur um die Verkehrssicherheit.

In einem weiteren Antrag der SPD sollen Verwaltung und SWK beauftragt werden, eine Zusammenlegung der Haltestellen „Clemensstraße“ und „Fischeln Rathaus“ im Zuge der Planungen für die Kölner Straße zu prüfen. Die neue Haltestelle könnte in Höhe der Sparkasse entstehen.

In der Begründung heißt es: Bereits jetzt sind die beiden Haltestellen nur wenige hundert Meter auseinander. Wenn die Kölner Straße jetzt gemacht wird und eine Verlegung der bestehenden Haltestellen in der Planung ist wegen barrierefreiem Einstieg, macht es Sinn, sich auf eine zentrale Haltestelle im Fischelner Zentrum zu konzentrieren und damit sowohl der Barrierefreiheit als auch dem möglichst störungsfreien Verkehrsfluss auf der Kölner Straße Rechnung zu tragen“.

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Bei diesem Punkt einigten sich die Bezirksvertretung auf einen Prüfauftrag.

In der nächsten Sitzung am 17. März soll das Konzept erläutert werden.

(City Anzeigenblatt Krefeld II)