1. Die Stadt

Krefeld-Uerdingen (red).: Chempark investiert kräftig: 460 Mio. Euro

Krefeld-Uerdingen (red). : Chempark investiert kräftig: 460 Mio. Euro

„Letztes Jahr haben wir die besten Zahlen der Chempark-Geschichte verkündet. Dieses Jahr freuen wir uns, dass der Chempark diesen Höchstwert nochmal übertreffen konnte“, gibt Chempark Leiter Lars Friedrich bekannt.

Lars Friedrich verkündete die Kennzahlen rund um das Wirtschaftsjahr 2019 am Chempark-Standort Krefeld-Uerdingen. 

Die Unternehmen im Werk am Rhein wendeten 2019 insgesamt 236 Millionen Euro für Investitionen auf. 223 Millionen Euro steckten sie in die Instandhaltung der Betriebe und Anlagen.

Auch die Mitarbeiterzahlen übertraf 2019 das hohe Level des Vorjahres. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 lag die Zahl der Beschäftigten bei 8.658. Bei der Anzahl des Stammpersonals war dabei ein Zuwachs auf 5.669 Mitarbeiter zu verzeichnen, die höchste Zahl in der 11-jährigen Geschichte des Chempark Krefeld-Uerdingen.

Durch die konstante Zahl der im Chempark beschäftigten Personen bleibt auch die Höhe der Nettolohnsumme auf dem Vorjahresniveau von 270 Millionen Euro. „Von diesem hohen Betrag gewinnt die lokale Wirtschaft in und rund um Krefeld“, erklärt Friedrich.

In der Corona-Krise steht eine Sache für Friedrich zudem fest: „In der Corona-Krise fällt der chemischen Produktion eine wichtige Rolle zu. Medizin, Gesundheit, Hygiene, Ernährung und vieles mehr: Die Unternehmen an unseren Chempark-Standorten stellen Produkte her, die für die Menschen und die Gesellschaft besonders jetzt von hoher Bedeutung sind.“

Mit Blick auf die öffentlichen Transportinfrastrukturen zeigte sich Friedrich besorgt: Es stelle sich immer mehr heraus, dass in der Vergangenheit zu wenig für den Erhalt von Straßen, Brücken, Schienen und Schleusen getan wurde. Lobenswert zu erwähnen sind die scheinbar gut vorankommenden Planungen für den Neubau der A-40-Rheinbrücke und die schnelle Reaktion von Straßen.NRW bei dem drohenden Dauerausfall der Rheinbrücke Uerdingen. „Aber neben den jüngst bekannt gewordenen Verzögerungen zum ersten Abschnitt rund um die Baustelle der A-1-Rheinbrücke ist auch weiterhin wenig Konkretes zu den anderen beiden Abschnitten bekannt.  Das ist für uns nicht zufriedenstellend“.