Aus „Köpa“ wird „Yayla-Arena“

Aus „Köpa“ wird „Yayla-Arena“

Am 20. Dezember wird der König Palast offiziell in Yayla-Arena umgetauft. Der Namenswechsel der Multifunktionshalle bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. Der Stadt Spiegel schaute sich vor Ort um.

Krefelds "gute Stube" bekommt einen neuen Namen. Die Veranstaltungshalle Nummer 1, der König Palast" (liebevoll "Köpa" genannt) wird zum Jahreswechsel in "Yayla-Arena" umgetauft.

Bereits am 20. Dezember wollen die Verantwortlichen der Multifunktionshalle und des neuen Namensgebers Yayla Türk GmbH den Wechsel mit einer offiziellen Zeremonie an der Westparkstraße vollziehen.

Dann wird an der Außenfassade der Arena der neue, überdimensionale Leucht-Schriftzug angebracht. Doch die neue Hallenbezeichnung bringt noch zig weitere Herausforderungen mit sich.

So müssen unter anderem die rund 70 Hinweisschilder im Stadtgebiet, die die Besucher bislang zum "Köpa" lotsen, überklebt werden. Auch die Homepage muss auf den neuen Partner abgestimmt werden.

"Es gibt so viele Kleinigkeiten, an die wir denken müssen", sagt Hallenmanagerin Inge Klaßen, die seit Bekanntwerden der neuen Partnerschaft im August (der Stadt Spiegel berichtete exklusiv) täglich mit dem Thema Umbenennung beschäftigt ist.

Auch die Abteilung Ticketing steht vor einer großen Aufgabe. Schließlich läuft bereits seit längerer Zeit der Vorverkauf für Veranstaltungen im kommenden Jahr - wie zum Beispiel für Carolin Kebekus, die erst im Dezember 2019 auftritt. Dann in der "Yayla-Arena".

Auf den Eintrittskarten, die bereits abgesetzt wurden, steht aber noch König Palast Krefeld. "Wir werden unsere Gäste gezielt und ausführlich informieren", verspricht Inge Klaßen.

Im Halleninneren sowie im Umlauf gibt es natürlich auch einiges zu tun. Der Videowürfel wird ein Facelift erfahren. Tim Gohlke, Projektleiter Events, ist zudem damit beschäftigt, zahlreiche Werbe- und Plakatflächen zu entfernen.

"Der Aufwand ist riesig. Aber wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft mit Yayla und die bevorstehenden Veränderungen", sagt Inge Klaßen.

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