1. Die Stadt

Erster Renntag im Stadtwald: Auftakt in die Galoppsport-Saison

Erster Renntag im Stadtwald : Auftakt in die Galoppsport-Saison

Die Lage hat sich leider nicht verändert. Wie schon am letzten Renntag im November wird auch der Saisonaufgalopp am kommenden Sonntag auf der Krefelder Stadtwald-Rennbahn ohne Publikum über die Bühne gehen.

Rennclub-Präsident Jan Schreurs: „Die Pandemie zwingt uns unverändert zu diesem Handeln, die vorgegebenen Hygienekonzepte sind natürlich in vollem Umfang umzusetzen. Auch wenn wir unsere Freunde des Vollbluts am kommenden Sonntag immer noch nicht auf der Rennbahn willkommen heißen können, so gilt es, den Galopprennsport am Laufen zu halten.“ Ausschließlich über einer Online-Akkreditierung eingetragene, am Renntag tätige Aktive, dürfen die Rennbahn nach der Eingangskontrolle betreten.

Erster Start schon um 11.20 Uhr

Die ersten fünf Rennen der acht Prüfungen werden über den französischen Rennsportkanal Equidia nach Frankreich übertragen, können von dort auch bewettet werden. Die Krefelder Rennen sind am Sonntag wieder über mehrere Livestreams zu verfolgen. Wie zum Beispiel auf der Homepage unter www.krefelder-rennclub.de und über Facebook des Krefelder Rennclubs, der Homepage von Deutscher Galopp sowie dem Youtube- und Facebook-Kanal von Deutscher Galopp. Bewetten kann man die Rennen über alle Wettannahmestellen und Buchmacher, die ein „Betting to go“ anbieten. Das heißt, man kann dort seine Wette abgeben, ein Aufenthalt ist nicht gestattet, auch werden in den Wettannahmestellen keine TV-Bilder angeboten. Natürlich sind Wetten auf die Rennen auch über die Online-Anbieter wie z.B. Wettstar, Racebets oder pferdewetten.de möglich. Auf diesen Portalen kann man schnell und problemlos ein Wettkonto eröffnen.

Mit den Champions

Die Dreijährigen stehen gleich in den ersten beiden Rennen im Fokus. Über 1400 Meter führt der „Bilder der Woche #Galopp powered by Wettstar Cup“, in dem Champion-Trainer Henk Grewe den im letzten Jahr bereits zweimal platzierten New Kid in Town sattelt. Der Hengst hat Stalljockey Andrasch Starke, der am Sonntag seine ersten diesjährigen Ritte absolviert, im Sattel. Interessant dürfte zu verfolgen sein, wie Championjockey Bauyrzhan Murzabayev in seinem neuen Status als Stalljockey bei Peter Schiergen in die Turfsaison startet. Etwas überraschend war im Winter die Meldung gekommen, dass er von Andreas Wöhler in das Kölner Quartier von Peter Schiergen wechseln wird. In der ersten Tagesprüfung dürfte er mit Gestüt Park Wiedingens im letzten Jahr bereits auf Listen-Ebene platziert gelaufener Dibujaba kaum zu schlagen sein.

Gleich noch einmal Schiergen/Murzabayev?

Auch eine halbe Stunde später sieht es im „Wettstar Scocial Media-Rennen“ für den Derby-Jahrgang nach einem Erfolg für das Kölner Team um Peter Schiergen und Bauyrzhan Murzabayev aus, da sich Gestüt Haus Zoppenbroichs Liban im letzten Jahr bei seinem einzigen Start in Düsseldorf als Zweiter als sehr talentiertes Pferd präsentierte. Mit dem von Freiherr Christian von der Recke trainierten Lionheart rückt sogar ein frischer Sandbahnsieger aus Dortmund an der 2050-Meter-Marke in die Startboxen ein. Lionheart, im Besitz des Freiburger Bankiers Jürgen Imm, hat seine Siegreiterin, Anna van den Troost im Sattel. Mit zehn Pferden kommt im „Wettstar.News-Rennen“ das kopfstärkste Feld an den Start. Krefelder Interessen vertritt der von Erika Mäder im Stadtwald trainierte Power Bullet. Der siebenjährige Wallach war in diesem Jahr bereits mehrfach auf der Dortmunder Sandbahn im Einsatz und dürfte somit kaum an mangelnder Kondition scheitern. Pferde aus den Niederlanden, Belgien, und sogar aus Ungarn kommen im Preis der „Wettstar Wettgemeinschaft“, einem Ausgleich III über 1400 Meter, an den Start. Diese vierte Tagesprüfung ist völlig ausgeglichen und somit eine große Herausforderung für die Wetter.

  • Renntag in Krefeld : Frühjahrs-Klassiker auf der Rennbahn
  • Das „Sport im Park“-Team um den
    Projekt des Stadtsportbund Krefeld : „Sport im Park“ für Jedermann
  • Modellversuch : Krefeld will Theater wieder öffnen

Ein Bruder zweier Derby-Sieger

Im zweiten Ausgleich III des Tages, dem „Preis des Extra-Tipp Krefeld“, könnte das Leichtgewicht Worrick zum Zuge kommen. Der von Markus Klug in Köln-Heumar auf Röttgen trainierte Kamsin-Sohn ist ein Halbbruder der beiden Derby-Sieger Windstoß und Weltstar. Mit ihnen messen kann er sich nicht, aber seiner neuen Besitzergemeinschaft, Stall just4turf, sollte er viel Freude machen. Sein stärkster Gegner dürfte in der von Peter Schiergen trainierten No Waltz zu sehen sein. Durch Night Rider, den Hans Blume im Krefelder Stadtwald trainiert, könnte der „Preis der Life Journale Bockum, Oppum, Linn & Uerdingen“ in Krefeld bleiben. Während der Wintersaison war der im Besitz von Gina und Christoph Holschbach stehende vierjährige Wallach bereits zweimal erfolgreich. Im Sattel sitzt mit Leon Wolff einer der besten deutschen Nachwuchsreiter. Auch in der letzten Tagesprüfung um 14.55 Uhr, im Preis des „Kaiserstühler Winzervereins Oberrotweil“, kommt mit der von Mario Hofer trainierten Gypsy Music ein chancenreiches Pferd aus der Krefelder Trainingszentrale an den Start. Auch hier setzt man auf die große Reitererlaubnis des jungen Leon Wolff, dem in der noch jungen Saison auf der Dortmunder Sandbahn bereits vier Siege gelangen.