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Krefelder Krisenstab zieht die „Notbremse“: Ab Montag: Ausgangssperren, erweiterte Maskenpflicht und Quarantäne-Kontrolle

Krefelder Krisenstab zieht die „Notbremse“ : Ab Montag: Ausgangssperren, erweiterte Maskenpflicht und Quarantäne-Kontrolle

Krefeld hat am Freitag zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie die Inzidenzmarke von 200 gerissen. Laut Robert Koch-Institut beträgt die Inzidenz nun 208,9. Darauf reagierte jetzt auch der Krisenstab.

Wie Oberbürgermeister Frank Meyer in diesen Minuten mitteilt, gilt ab Montag, 19. April (0 Uhr), eine Ausgangssperre in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr. Zudem werde in der neuen Allgemeinverfügung die Maskenpflicht erweitert. Diese gilt nun auch in der Zeit von 5 bis 21 Uhr in öffentlichen Grünanlagen, Parks, dem Uerdinger Rheindamm sowie am Elfrather See.

Die „Notbremse“ zieht die Stadt im Bereich des Einzelhandels. Die Option des Einkaufens mit Termin und negativem Schnelltest ist künftig nicht mehr möglich.

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Der Krefelder Zoo wird weiter geöffnet bleiben dürfen. In enger Absprache mit Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen, dies berichtete OB Meyer, soll im Zoo aber auch flächendeckend eine Maske getragen werden.

Die Stadt wird zudem zusätzliches Personal abstellen, um die amtlich angeordnete Quarantäne zu kontrollieren. Sollten die betroffenen Bürger nicht in ihrem Zuhause angetroffen werden, drohen Bußgelder.

Stadtdirektor Markus Schön gab zudem bekannt, dass Krefeld ab Montag weiter am Prinzip des Distanzunterrichts in den Schulen setzt. Ausnahmen gelten für Abschlussklassen. Eine Notbetreuung soll es für die Klassen 1 bis 6 geben.

Für die Kitas gilt, dass der „eingeschränkte Regelbetrieb“ fortgesetzt wird. Schön appellierte nochmals an die Eltern, ihre Kinder, so es geht, nicht in die Kita zu schicken.

Die bisherigen Regelungen im Sportsektor bleiben von der „Notbremse“ unangetastet. Zumindest vorerst.

Weitere Informationen finden Sie auf www.mein-krefeld.de