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Neusser Straße: 250 000 Euro für Stadtbad-Sanierung

Neusser Straße : 250 000 Euro für Stadtbad-Sanierung

Die Krefelder Bundestagsabgeordneten Otto Fricke (FDP), Ansgar Heveling, Kerstin Radomski (beide CDU) und Ulle Schauws (Grüne) freuen sich über die Bundesförderung zur Sanierung des Stadtbads Neusser Straße in Krefeld, die der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen hat.

Im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms IX für 2020 wurden zusätzliche Mittel durch den Haushaltsausschuss frei gegeben. „Sehr gern haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Stadt Krefeld die Fördergelder in Höhe von 250.000 Euro für die Sanierung des Stadtbads erhält", so die vier Bundestagsabgeordneten.

Das Stadtbad Neusser Straße gilt als Jugendstil-Juwel und ist auch heute in seinem Wert für eine belebte und attraktive Innenstadt kaum zu unterschätzen. Es wurde 1890 durch den Architekten Johann Burkhart errichtet und galt lange als prächtigstes Stadtbad über die Stadtgrenzen hinweg. Seit 1986 steht es auf der Denkmalliste.

Bisher konnten mit den Mitteln der Sonderschutzprogramme IV, V und VIII substanzerhaltende Maßnahmen durchgeführt werden. So wurden mit den bisherigen Mitteln das Dach gesichert, die Fassade saniert sowie der Bädertrakt restauriert.

Mit den neuen Mitteln sollen die Putzfassaden instandgesetzt werden, Neubeschichtung und Instandsetzung der Holzfensteranlagen des Bädertraktes. Die Jugendstilelemente sind besonders wegen des langen Leerstands stark sanierungsbedürftig. Der Erhalt des Baudenkmals ist auch Grundvoraussetzung für die Umsetzung neuer Nutzungskonzepte.