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Für 170.000 Euro
Neuer Kran für die Krefelder Segler-Vereinigung

Für 170.000 Euro: Neuer Kran für die Krefelder Segler-Vereinigung
Ein Bild aus dem Spätsommer vom Gelände der Segler: Der beschädigte Kran wird mitsamt dem Schiff, das er zuletzt transportieren sollte, geborgen. FOTO: Segler-Vereinigung
Gellep-Stratum. Im Spätsommer war der Kran der Krefelder Segler-Vereinigung an der Latumer Straße beim Hieven einer Yacht umgekippt. Die Anlage war nicht mehr zu reparieren. Nun wird ein neuer Kran für ca. 170.000 Euro errichtet. Von Jan Popp-Sewing

Die Krefelder Segler-Vereinigung hat den Schreck überwunden. Der Riss eines Stahlseils hatte im Spätsommer dazu geführt, dass der 40 Jahre alte Kran des Vereins am Wendebecken des Krefelder Hafens umgekippt war. Ein Yacht, die am Seil hing, krachte herunter.

Plötzlich standen die Segler mit einer Steganlage, aber ohne ihren Kran da, der sonst Yachten bis 15 Tonnen Gewicht zu Wasser lassen und wieder an Land holen konnte.

Glücklicherweise half die benachbarte Firma Thyssen Krupp Service und ließ den Verein aushilfsweise ihre eigene Krananlage nutzen.

Die Versicherung übernahm lediglich den Zeitwert des Krans. Den Löwenanteil des neuen Krans, der ca. 170.000 Euro kosten soll, übernimmt der Traditionsverein. Ein Darlehen hat man sich schon gesichert.

"Der Verein ist nach wie vor in einer guten finanziellen Situation", so der Vorstand. Angebote von Firmen für den neuen Kran sind eingeholt. In etwa zwei Monaten sollen die Arbeiten fertig sein, so dass die Anlage im Frühjahr schon wieder in Betrieb gehen kann. Das soll dann auch gefeiert werden.

Der Vorsitzende Paul Thünißen informierte jetzt auf der Hauptversammlung über die aktuelle Entwicklung.

Die jüngste Regatta-Teilnahme des Vereins in den Niederlanden musste wegen Sturmböen abgebrochen werden, als die Segler schon auf dem Wasser waren. "Petra Niederberger und Christian Kühler bewältigten diese Situation in vorbildlicher Weise und wurden dafür mit einem Pokal geehrt", heißt es vom Verein.