| 18.18 Uhr

Nur 1:2
Schwacher KFC verliert in "Hö.-Nie."

KFC verliert 1:2 in Hönnepel-Niedermörmter
KFC verliert 1:2 in Hönnepel-Niedermörmter FOTO: Samla
Hönnepel-Niedermörmter (P.R.). Beim abstiegsbedrohten SV Hönnepel-Niedermörmter verliert der KFC Uerdingen mit 1:2. In einer fahrigen Partie sieht Charles Takyi Rot.


 "Der Acker bebt", so wirbt der SV Hönnepel-Niedermörmter für seine Oberliga-Mannschaft und drückt damit Kampf und Leidenschaft aus. Beides zeigte der Gastgeber auch heute und trotzte dem Spitzenreiter aus Uerdingen mit einer sehr engagierten Leistung ein 2:1 ab.


Das Team von Trainer Andre Pawlak versuchte bereits von Beginn an das Spiel an sich zu ziehen, tat sich gegen das Abwehrbollwerk des Gegners aber lange schwer. Kefkir hätte mit einer Direktabnahme zum 1:0 einnetzen können, doch Keeper Hauffe parierte gekonnt.

Kurz darauf waren es dann die Gastgeber, die für den ersten Treffer des Spiels sorgten. Uerdingens Tobor riss seinen Gegenspieler im Strafraum um (der den Körperkontakt dankend annahm), den fälligen Elfmeter verwandelte Dragovic (33.). Dem KFC fehlte es in Hälfte eins an Esprit und der richtigen Idee. Nur dem feinen Fuß von Talarski war es zu verdanken, dass die Teams mit einem 1:1 in die Kabine gingen. Aus rund 20 Metern zirkelte er einen Freistoß direkt in den Winkel (44.).


Die Halbzeitansprache von Andre Pawlak schien gefruchtet zu haben, jedenfalls kam der KFC druckvoller als zu Beginn aus der Kabine. Gleich mehrere Chancen hintereinander erspielten sich die Gäste, die nun unbedingt die Führung wollten. Doch Hauffe hatte etwas dagegen. Bei einem der wenigen gefährlichen Gegenangriffe hatte der KFC allerdings Glück, als Seidel mit seinem Freistoß nur die Latte traf (62.).

In einer immer fahriger werdenden Partie sorgte Charles Takyi dann für ein negatives Ausrufezeichen. Noch bevor der Ex-Profi eingewechselt werden konnte, sah er vom Schiedsrichter wegen Beleidigung die Rote Karte. Und es kam noch schlimmer: Der KFC durfte zwar mit elf Mann weiterspielen, kassierte aber in der Nachspielzeit den "Genickschlag" durch Girnth.