| 14.55 Uhr

Aus Null mach Sechs?
Pinguine wollen Negativlauf mit allen Mitteln stoppen

Aus Null mach Sechs?: Pinguine wollen Negativlauf mit allen Mitteln stoppen
Im ersten Spiel gegen Mannheim unterlagen die Pinguine mit 0:2. FOTO: Samla
Krefeld (J.Z./P.R.). "Bloß keine drei Niederlagen in Serie, das wollen und müssen wir unbedingt verhindern", erklärt Pinguine Coach Brandon Reid. Sein Team der Krefeld Pinguine startete nach der Deutschland Cup-Pause mit einem Null-Punkte-Wochenende. Am Freitag gastieren sie beim Tabellenführer in Mannheim, am Sonntag (16.30 Uhr) erwarten die Schwarz-Gelben die Iserlohn Roosters im König Palast.

 

Mit drei Siegen in Serie verabschiedeten sich die Krefeld Pinguine in die durch den Deutschland Cup bedingte Zwangspause. Die knapp zweiwöchige Unterbrechung kam für die Schwarz-Gelben wahrlich zur Unzeit. Denn der Start nach dem Vier-Nationen-Turnier im König Palast war aus Sicht des Teams von Cheftrainer Brandon Reid alles andere als gelungen.

Nach der 3:5-Niederlage vom vergangenen Freitag in Berlin, folgte am Sonntag ein 2:3 gegen den Angstgegner aus Bremerhaven. Durch das Null-Punkte-Wochenende rutschten die Schwarz-Gelben auf Tabellenplatz zehn ab. Nun wollen sie die Negativ-Serie beenden, denn es drohen drei Niederlagen in Folge zu werden, schließlich ist Mannheim einer der Favoriten auf die Meisterschaft. "Es ist in gewisser Weise ein Test für uns, wie stark wir vor allem im Kopf sind. Denn der entscheidet, wie wir auftreten", weiß Reid.

Im Fokus der Kritik stand am Wochenende der neue Torhüter Ilya Proskuryakov. Der wieselflinke Schlussmann, der über reichlich Erfahrung verfügt, erwischte keinen sonderlich guten Einstand. Man darf gespannt sein, wie schnell er nach siebenmonatiger Spielpause zu alter Form findet. "Er kann, vor allem nach dieser langen Pause, nur ein Gefühl für das Spiel entwickeln, wenn er spielt", ist sich der Coach sicher. 

Am Freitag nun reisen die Schwarz-Gelben zum aktuellen Tabellenführer nach Mannheim. Im "Adlerhorst" werden die Trauben sicherlich sehr hoch hängen. "Sie sind natürlich gespickt mit Top-Leuten. Unser Plan ist es, mit 21 Spielern dorthin zu fahren, die von Minute eins an voll da sind. Im ganzen Spiel wird Disziplin enorm wichtig sein, dann können wir auch dort gewinnen", glaubt Reid. 

Am Sonntag kommt es dann im heimischen KönigPalast zum West-Derby gegen Iserlohn. Die Roosters entbanden unter der Woche  Trainer Rob Daum von seinen Aufgaben, das Training leiten vorerst Assistenztrainer Jamie Bartman und Christian Hommel. Angesichts der engen Tabellensituation ist ein Sieg gegen die Sauerländer nahezu schon Pflicht.