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Pinguine sind heiß auf das Derby in Köln

Pinguine sind heiß auf das Derby in Köln
FOTO: Archiv
Krefeld. Die Krefeld Pinguine treten morgen Abend (19.30 Uhr) zum rheinischen Derby bei den Kölner Haien an. Am Sonntag (19 Uhr) kommen die Pinguins aus Bremerhaven an die Westparkstraße. Es fehlen weiterhin sieben Spieler. Von Jörg Zellen


Schaffen es die Krefeld Pinguine auf der Zielgeraden der Deutschen Eishockey Liga endlich einmal, zwei Siege in Folge einzufahren? Diese Frage wird morgen Abend beim Derby in der Kölner Lanxessarena beantwortet. Nach dem relativ souveränen 4:0-Erfolg über den Tabellenfünften aus Schwenningen hat sich die Stimmung bei den Schwarz-Gelben leicht verbessert.

Wenngleich die Chancen auf eine Teilnahme an den (Pre-)Play-offs weiterhin minimal ist. Der Abstand auf den zehnten Tabellenplatz ist sogar auf neun Zähler angewachsen. "Wir glauben solange an unsere Chance, bis es rechnerisch nicht mehr möglich ist", erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schulz im Gespräch mit dem Stadt Spiegel.

Und auch Trainer Rick Adduono hat die Flinte noch lange nicht ins Korn geworfen: "Alle Spiele, die jetzt noch kommen, sind wichtig für uns. Meine Mannschaft hat sich gegen Schwenningen gut präsentiert, alle Jungs haben ihren Job gemacht. Jetzt sind wir bereit für Köln."

Personell gibt es nichts Neues zu verkünden. Alex Trivellato, der bei der 2:6-Klatsche in Bremerhaven nach dem ersten Drittel passen musste, wird weiterhin fehlen. Auch Christoph Gawlik fällt gegen die Haie aus. Wer das Tor der Schwarz-Gelben hüten wird, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstag.

Beim Derby am Donnerstag wird es zumindest für die Fernsehzuschauer ein Wiedersehen mit Ex-Pinguin Herberts Vasiljevs geben. Der Lette, der nach der vergangenen Saison die Schlittschuhe an den Nagel hing, wird das rheinische Schlagerspiel als TV-Experte von "Telekom Eishockey" begleiten.

Am Rande der Bande: Während der Olympiapause wird es keine Testspiele geben. Dieses Gerücht machte zuletzt die Runde. Sportdirektor Matthias Roos sagte dazu: "Wir werden lediglich ein bis zwei gemeinsame Trainingseinheiten mit den Kölnern absolvieren."