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Pinguine: Derby vor prächtiger Kulisse

Pinguine: Derby vor prächtiger Kulisse
FOTO: Samla
Krefeld. Die Krefeld Pinguine empfangen am Freitagabend die Kölner Haie zum Derby im König Palast. Nichts Neues von der Verletztenfront. Mehr als 6000 Zuschauer werden erwartet. Sportdirektor Roos hält an Punkteforderung fest. Von Jörg Zellen

 

Das zweite Derby binnen 72 Stunden wartet auf die Krefeld Pinguine. Nach der unglücklichen und völlig unnötigen Niederlage vom Dienstag gegen die DEG - 2:3 nach Verlängerung -, erwartet das Team von Trainer Rick Adduono am Freitag die Kölner Haie zum rheinischen Klassiker. "Die Haie spielen seit dem Trainerwechsel etwas schneller. Sie haben die letzten beiden Spiele gewonnen. Wir müssen von Beginn an hellwach sein", sagt Adduono vor diesem richtungsweisenden Wochenende.

Sportdirektor Matthias Roos hält indes an seiner Forderung, zehn Punkte aus fünf Spielen zu holen, fest. In den Partien gegen Iserlohn, Augsburg und Düsseldorf sammelten die Schwarz-Gelben allerdings gerade einmal vier Zähler. "Noch ist alles möglich. Wenn wir gegen Köln und in Schwenningen gewinnen, ist die Vorgabe erfüllt", so Roos.

Nichts Neues gibt es unterdessen von der Verletztenfront. Allerdings könnte es sein, dass am übernächsten Wochenende Jordan Caron und Patrick Seifert ins Team zurückkehren.

Fest steht, dass die Pinguine die letzte Ausländerlizenz vorerst nicht vergeben werden. Dies bestätigte der Sportdirektor und Geschäftsführer in Personalunion nachdrücklich.

Am Freitagabend dürfte der König Palast nach langer Zeit einmal wieder prächtig gefüllt sein. Ausverkauft sind bereits die Business Seats sowie alle Logen. Die Pinguine rechnen mit weit mehr als 6000 Zuschauern.

Am Rande der Bande: Zusammen mit der Aidshilfe Krefeld veranstalten die Pinguine nach der Partie einen Teddy Bear Toss. Die Fans werden gebeten, die Kuscheltiere erst zum Startschuss aufs Eis zu werfen. Am Stand der Aidshilfe gibt es während des ganzen Spiels die Möglichkeit Tüten zum Schutz der Kuscheltiere und Kuscheltiere zu erwerben. Die 2 Euro gehen als Spende an die Aidshilfe. Die Netze hinter den beiden Toren können aus oranisationstechnischen Gründen nicht herunter gelassen werden. Die Fans werden gebeten, auf die Gerade auszuweichen.