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Pinguine: Daniel Pietta am Scheideweg

Pinguine: Daniel Pietta am Scheideweg
FOTO: Samla
Krefeld. Im Januar 2015 sorgten die Pinguine bundesweit für Schlagzeilen. Mit einem für die DEL bis dato einmaligen Zehn-Jahres-Vertrag banden sie Daniel Pietta an sich. Drei Spielzeiten sind seitdem vergangen. Von Jörg Zellen

 

"Die Entwicklung ist schon beunruhigend", sagt der Rekord-Vertragsinhaber im Gespräch mit dem Stadt Spiegel und ergänzt: "Ich habe eigentlich nie darüber nachgedacht, den Verein zu wechseln. Dafür hängt mein Herz einfach zu sehr an den Pinguinen. Doch irgendwann ist einmal ein gewisser Punkt erreicht. Ich mache mir so viele Gedanken wie nie zuvor. Fakt ist, so geht es nicht weiter."

Das Gesicht des Krefelder Eishockeys sprach darüber auch in dieser Woche mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Schulz. Über die genauen Inhalte vereinbarte man Stillschweigen.

"Ich konzentriere mich jetzt erst einmal auf die kommenden Länderspiele, hoffe dann, dass ich für die Weltmeisterschaft nominiert werde. Im Anschluss nehme ich mir Zeit, um mir über meine Zukunft klar zu werden."

Der Nationalspieler möchte zudem abwarten, wer künftig hinter der Bande das Sagen hat. "Ein Gespräch mit dem neuen Trainer über dessen Konzept und Kaderplanung ist mitentscheidend", so Pietta, der keinen Hehl daraus macht, dass sich die Pinguine auch abseits der Eisfläche besser aufstellen müssen.