| 13.59 Uhr

Krefeld Pinguine
Meister München gewinnt durch Penalty in der Overtime

Impressionen vom Spiel Pinguine gegen München
Impressionen vom Spiel Pinguine gegen München FOTO: Samla
Krefeld. Spannung bis zuletzt: Meister Red Bull München konnte kurz vor dem Schlusspfiff der regulären Spielzeit eine Niederlage gegen die Krefeld Pinguine abwenden und sich in die Verlängerung retten. Das Siegestor fiel per Penalty.


5051 Zuschauer sahen das Heimspiel der Pinguine gegen München. Sie erlebten, wie die Pinguine zum Song der Broilers ("Nur nach vorne gehen") aufs Eis liefen - das neue Intro macht Lust auf mehr.

Nach einer Phase des Abtastens ging das Adduono-Team in der 12. Minute durch Nick St-Pierre in Führung. Keine drei Minuten später glich der Münchner Seidenberg aus. Für Jubel auf Seiten der Pinguine sorgte Martin Schymainski in der 34. Minute mit dem 2:1 gegen sein altes Team. Die Freude über Schymainskis 100. DEL-Tor wurde umso größer, als die Schwarz-Gelben die Führung halten konnten.

Im Schlussdrittel verletzte sich Pinguine-Torwart Patrick Klein bei einer Abwehraktion. Er kam zur Untersuchung ins Krankenhaus. Michael Weidekamp übernahm – es war das erste DEL-Spiel des 19-Jährigen. Den gegen das Krefelder Tor anrennenden Münchnern gelang schließlich 82 Sekunden vor Schluss der Ausgleich durch einen abgefälschten Schuss
von Patrick Hager.

In der Verlängerung machte Weidekamp zunächst eine gute Figur. Gegen einen Penalty von Länderspiel-Routinier Michael Wolf in der 64. Minute hatte er dann keine Chance (vorangegangen war eine Aktion von Verteidiger Patrick Seifert gegen Wolf). So bleibt ein Punkt in Krefeld. Und die Münchner können sich als glückliche Sieger sehen. Kommentar der Münchner Abendzeitung: "Das war ein Kraftakt".