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KFC geht mit breiter Brust in die Rückrunde

KFC geht mit breiter Brust in die Rückrunde
FOTO: Samla
Krefeld. Nach einer mehr als zufriedenstellenden Halbserie startet der KFC Uerdingen am kommenden Samstag beim 1. FC Köln II in die Rückrunde
 
Von Peter Reuter


Bekanntermaßen hält sich der Ablauf des Regionalliga-Spielplans nicht an den Jahreskalender. Und so kommt es, dass der KFC Uerdingen noch vor dem Jahreswechsel in die Rückrunde startet. Und das mit stolz geschwellter Brust, schließlich haben die Blau-Roten die Hinrunde auf Platz eins beendet und es als Aufsteiger ganz nebenbei geschafft, währenddessen mehr als neun Spiele in Folge ohne Gegentor zu bleiben.

"Wir wollten unbedingt den ersten Platz verteidigen, das bleibt natürlich auch weiterhin so. Einen halben Titel haben wir schon mal. Aber ich will mit dem Klub das Maximum rausholen und Titel gewinnen", sagte Trainer Michael Wiesinger zuletzt nach dem Sieg gegen Wiedenbrück.

Doch er weiß auch um die Schwierigkeit dieser Aufgabe, denn kein Geringerer als Vorjahresmeister Viktoria Köln ist dem KFC ganz nah auf den Fersen (ein Punkt Rückstand, sieben Siege in Folge). "Die Liga ist sehr ausgeglichen, das wird ein Abnutzungskampf", befürchtet Wiesinger. Fünf weitere Partien stehen noch auf dem Spielplan, darunter das Pokalspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen am 25. November, ehe er und sein Team eine kurze Phase der Ruhe genießen können. "Wir sind körperlich weiter auf einem guten Weg, da macht sich unser Athletiktrainer bemerkbar. Ich sehne die Pause nicht herbei."

Kein Wunder, ist sein Team doch spätestens zur Mitte der Hinrunde ins Rollen gekommen und hat es geschafft, sich immer weiter zu steigern. "Und wir sind noch nicht am Ende unserer Entwicklung, wir alle haben noch Potenzial nach oben", kündigt Torhüter Rene Vollath an, einer der Garanten für die 15 ungeschlagenen Spiele in Folge.

Zumindest diese Serie wollen die Blau-Roten fortsetzen und sich dabei auch nicht von den jungen Geißböcken aufhalten lassen. Dort treten sie am kommenden Samstag um 13 Uhr an - dabei gibt es auch ein Wiedersehen mit Aufstiegstrainer Andre Pawlak.