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Stürmer aus Kanada
Hurtubise verstärkt die Pinguine

Stürmer aus Kanada: Hurtubise verstärkt die Pinguine
Mark Hurtubise noch im Trikot des finnischen Teams Tampereen Ilves FOTO: Tampereen Ilves
Krefeld (reu). Was sich in den letzten Tagen und vor allem nach der gestrigen Pressekonferenz angekündigt hat, ist nun offiziell: Die Krefeld Pinguine nehmen Mark Hurtubise unter Vertrag, das gaben sie in einer Pressemitteilung bekannt. Gestern Abend landete der 31-Jährige auf dem Düsseldorfer Flughafen.

Der Kanadier  ist Center und Rechtsaußen und sei, laut Informationen der Pinguine, ein technisch starker Spieler, der mit guten Scorerinstinkten ausgestattet ist.

Er verfüge über ein starkes Spielverständnis und Passspiel, habe aber auch überdurchschnittliche Qualitäten im Torabschluss. Mit 1,88 m Körpergröße und 84 kg Gewicht bringt der Rechtsschütze durchaus die nötige physische Präsenz mit, sich in Zweikämpfen zu behaupten und hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Spieler gemacht, der auch das physische Element durchaus pflegt.

Als eine seiner größten Stärken gilt eine große Qualität im Überzahlspiel - eine Disziplin, in der die Pinguine dringend nach Verbesserungen suchen. "Gerade im Überzahlspiel fehlt uns noch der letzte Zug zum Tor, da muss jeder noch einen größeren Willen erzeugen, das Ding reinzumachen", so Trainer Franz Fritzmeier. Auch die Entwicklung der letzten Wochen und Tage sprach für eine Nachverpflichtung. Immer wieder, zuletzt Mike Mieszkowski, verletzten sich Spieler. Darüber hinaus wurde der Vertrag von Jeff Szwez beidseitig aufgelöst.

Mark Hurtubise bringt reichhaltige Erfahrung aus gleich mehreren europäischen Ligen wie Schweden, Finnland, England und eben der Schweiz mit. Außerdem spielte er nach einer starken Juniorenkarriere auch erfolgreich in der nordamerikanischen ECHL.


"Wir haben uns intensiv nach Mark erkundigt und sämtliches Material gesichtet. Speziell im Überzahlspiel kann Hurtubise entscheidend unterstützen. Wir sind überzeugt, in ihm den Mosaikstein gefunden zu haben, der uns den fehlenden Tick gibt. Natürlich wird er vielleicht einige Tage brauchen, um sich wirklich im Team einzufinden, doch dann wird er uns mit seinen Qualitäten sehr weiter helfen,", gab ein sichtlich zufriedener Rüdiger Noack nach erfolgter Unterschrift zu Protokoll.
Wann der Offensivspieler für die Pinguine aufs Eis gehen kann ist noch nicht klar. Aktuell arbeiten die Mitarbeiter der Geschäftsstelle mit Hochdruck daran, die nötigen Formalitäten zu regeln, um möglichst kurzfristig die Spielberechtigung zu erhalten.