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Achter auf dem Weg zur Titelverteidigung
CRC-Ruderer trotzen schweren Bedingungen

Achter auf dem Weg zur Titelverteidigung: CRC-Ruderer trotzen schweren Bedingungen
FOTO: CRC
Hamburg (stael). Nach Platz eins und drei zum Saisonauftakt in Frankfurt, lag die Messlatte für die Crefelder Achter bei der zweiten Station der Ruder Bundesliga, in der Alsterkrugarena in Hamburg, entsprechend hoch. Tatsächlich zeigte sich ein schwieriger Renntag für die Teams von Niederrhein am Ende gnädig.

Während der sieggewohnte Männerachter mit einer taktischen Meisterleistung zum Renntagsstart schon früh den Hauptkonkurrenten aus Frankfurt ausschalten konnte, musste sich der Frauenachter des CRC's jeden Meter im Laufe eines harten Renntages einzeln erkämpfen.

So hatten die Crefelderinnen, die ersatzgeschwächt nach Hamburg anreisten, an sich Platz fünf im Visier der stärksten Sprintliga Deutschlands. Allen unkenrufen zum Trotz wuchsen die Damen vom Elfrather See, angestachelt von Team Captain Johanna te Neues, im Viertelfinale gegen den Achter von Banner JKU Wiking Linz derart über sich hinaus, dass sie wiederum das Halbfinale und damit die Plätze 1-4 erreichen konnten.

Damit war das Tagesziel bereits übererfüllt und auch wenn die Frauen um Schlagfrau Marisa Staelberg in einem hochklassigen Halbfinale gegen Essen alles in die Waagschale warfen, hat es am Ende knapp nicht für den Einzug ins große Finale gereicht. Dennoch waren die Frauen am Ende mit Platz vier nicht unzufrieden, so Team Captain Johanna te Neues :"Wir haben das Maximum am heutigen Tag rausgeholt und sind nicht glücklich aber dennoch zufrieden."

Der Crefelder Männerachter dagegen, hatte den Renntag von Anfang an voll im Griff und ist seiner Rolle als Präzisionsmaschine einmal mehr gerecht geworden. Von Schlagmann Lars Henning auf jedes einzelne Rennen und jeden Gegner separat eingestellt, spulte der Crefelder Männerachter nicht nur routiniert seine überlegene physische Präsenz aus.

An diesem Renntag konnten die Crefelder auch Ihren Vorsprung in der Tabelle auf eine souveräne Führung ausbauen, was aber vor einem hochdramatischen Finalrennen gegen den Hauptstadtsprinter Berlin erst mit der Zielhupe klar war.

Anders als in allen vorangegangenen Rennen konnten die Crefelder sich nicht vom Start direkt absetzten weil die Berliner ihre Stärke am Start ausgespielten. Und so kam es über die gesamte Strecke zu einem erbitterten Bord an Bord Kampf, den der Crefelder Männerachter erst durch eine Energieleistung in den letzten fünfzehn Schlägen für sich entscheiden konnte.

So gab es am Ende erschöpfte aber zufriedene Gesichter bei den Crefelder Teams. Bugmann Achim Behrens dazu:" Wir haben uns eine gute Ausgangslage geschaffen um den Titel zu verteidigen, aber es steckt eben auch viel harte Arbeit über den ganzen Winter drin."