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Beim Seidenraupen-Cross geht's über Krefelds „Berge“

Beim Seidenraupen-Cross geht's über Krefelds „Berge“
FOTO: Veranstalter
Krefeld. Der "Seidenraupen-Cross" am 22. Oktober ist nicht nur ein Lauf-Wettbewerb für ambitionierte Sportler, sondern auch für die breite Masse (6,6 und 16 km). Die Veranstalter konnten attraktive Partner gewinnen, der Lauf überzeugt durch seine Abwechslung inmitten Krefelds Natur Von Peter Reuter



 "Knackige Anstiege, flotte Downhills und eine traumhafte Naturlandschaft in Krefelds größtem Naturschutzgebiet, dem Hülser Bruch": So werben die Seidenraupen Krefeld selbst für ihren gleichnamigen Crosslauf, der am kommenden Sonntag (Start und Ziel am Sportplatz Hölschen Dyk) in die fünfte Auflage geht.


"Es ist einfach ein super abwechslungsreicher Lauf mit vielen Gesichtern. Es geht Hügel hoch und runter, vorbei an Tiergehegen, wir haben verschiedene Untergründe, die Umgebung wechselt. Bei dem Lauf kann man einfach die Natur erleben", erklärt Manuel Kölker, einer der Organisatoren und Vorsitzender der Seidenraupen Krefeld. "Er unterscheidet sich deshalb auch von den, manchmal doch eintönigen, Straßenläufen."

Strecken für Anfänger und ambitionierte Läufer

Auf der kleinen Schleife (6,6 Kilometer, Start 10 Uhr) erklimmen die Läufer mehrfach den Hülser Berg. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, kann dabei Hirsche, Rehe und Wildschweine beobachten. Die größere Runde wird auf dem Sportplatz um 11 Uhr gestartet. Neben dem Hülser Berg steigen die Läufer dabei auch über verwunschene Wege auf den Kapuziner Berg und den Inrather Berg und haben am Ende rund 16 Kilometer in den Knochen.

"Es lassen sich viele von den so genannten 'Bergen' abschrecken. Aber wenn man die geschafft hat, ist es auch ein tolles Gefühl", wissen die Veranstalter aus eigener Erfahrung. Sowohl für Anfänger, aber auch ambitionierte Sportler sind beide Läufe geeignet. "Ein großer Unterschied zu Straßenläufen ist eben auch, dass man bei einem Crosslauf nicht ständig die Uhr im Blick hat, weil eben die Vergleichsmöglichkeit fehlt. Und außerdem kann jeder sein eigenes Tempo laufen. Und wenn man das Gefühl hat, man müsste gehen, dann geht man einfach", so Kölker.

Am Ende winkt für alle das Gefühl, eine tolle Erfahrung gemacht zu haben, für die besten kommt noch ein ziemlich künstlerischer Pokal dazu. "Ein Künstlerin stellt für uns gerade noch Trophäen in Form der Seidenraupe aus Holz her. Ein echter Hingucker und mal was anderes", erzählt Kölker.

Manuel Kölker ist Vorsitzender der Seidenraupen. Hier trägt er das Seidenraupen-Cross-Laufshirt, das die Teilnehmer käuflich erwerben können. FOTO: Samla

Veganes Essen und allerlei andere Köstlichkeiten

Doch nicht nur aus sportlicher Sicht haben sich die Seidenraupen wirklich ins Zeug gelegt. Denn auch neben der Strecke haben sie viel zu bieten. Im Vergleich zu den Vorjahren konnten die Veranstalter viele Vereine, Firmen und Handwerker als Partner gewinnen, die attraktive Gutscheine zur Verfügung stellen.


Darüber hinaus ist am Sportplatz Hölschen Dyk ein kleines "Sportlerdorf" geplant, in dem sich Läufer, Zuschauer und Helfer mit allerlei Essen und Getränken eindecken und einen gemütlichen Tag verbringen können. "Es freut uns, dass wir den Verein 'Laufen gegen Leiden' für uns gewinnen konnten, der nicht nur mit fast 100 Aktiven an den Start geht, sondern allein schon 25 vegane Kuchen mitbringt", kündigt Kölker an. Zudem werden auf einer kleinen Bühne interessante Gäste (z.B. das Startup-Unternehmen "Swarm") interviewt.

Anmeldung
Noch bis Montagabend kann man sich online anmelden. Danach sind nur noch Nachmeldungen am Veranstaltungstag selber möglich. Mehr Infos auf
www.seidenraupen.org