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Adduono: „Haben eine neue Mannschaft“

Adduono: „Haben eine neue Mannschaft“
FOTO: Archiv
Krefeld. Für die Krefeld Pinguine steht am Mittwoch (19.30 Uhr) das erste von drei Abschiedsspielen auf dem Programm. Die Schwarz-Gelben treten beim ERC Ingolstadt an. Am Freitag folgt das Kellerduell in Straubing, ehe die Saison am Sonntag (14 Uhr) mit dem Derby in Düsseldorf endet. Von Jörg Zellen



Maximal 195 Minuten (sollte es jeweils in die Verlängerung gehen) dauert die Krefelder Spielzeit 2017/2018 noch. Danach kann das Eis im König Palast abgetaut werden. So früh wie nie zuvor in der DEL-Historie der Pinguine verabschiedet sich das Team in den Sommerurlaub.

Das Minimalziel Pre-Play-offs ist längst ad acta gelegt. In den verbleibenden drei Auswärtsspielen geht es lediglich darum, den erneuten Absturz ans Tabellenende zu verhindern. Derzeit rangiert das Team von Trainer Rick Adduono auf dem vorletzten Platz - punktgleich mit dem Schlusslicht aus Straubing. Eben dort kommt es am Freitag zum direkten Duell. Zuvor treten die Schwarz-Gelben am Mittwochabend (19.30 Uhr) beim ERC Ingolstadt an.

"Am liebsten würde ich diese letzten drei Spiele allesamt gewinnen", sagte gestern Rick Adduono und ergänzte: "Aber das wird schwer. Wir haben jetzt eine neue Mannschaft."

Zur Erinnerung: Die Pinguine haben - um Kosten zu sparen - eine Vielzahl an Akteuren an andere Vereine ausgeliehen bzw. sich von einigen Spielern komplett verabschiedet.
So wird eine stark verjüngte Truppe die letzten drei Partien bestreiten. Die vierte Angriffsreihe bilden beispielsweise Philipp Kuhnekath, Darren Mieszkowski und Lois Spitzner.

Cheftrainer Adduono war mit den Trainingseindrücken seiner Schützlinge zufrieden und er macht keinen Hehl daraus, wie gerne er dem rheinischen Rivalen aus Düsseldorf noch ein Bein stellen würde. Die DEG kämpft noch um die Play-offs, erwartet am Sonntag gegen Krefeld mehr als 10 000 Zuschauer.

"Es wäre doch schön, wenn wir noch den ein oder anderen aus den Play-offs kicken würden", sagt Adduono verschmitzt. Dies wäre wohl auch für die zu Recht enttäuschten Anhänger der Pinguine ein klitzekleiner Trost vor der viel zu langen Sommerpause.