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Zug nach sechs Jahren Pause
"Voerschter" hoffen auf viele Jecken

Zug nach sechs Jahren Pause: "Voerschter" hoffen auf viele Jecken
Viele Jecken und volle Straßen, wie hier in St. Tönis im vergangenen Jahr, wünschen sich auch die Organisatoren des Vorster Karnevalszuges. FOTO: Archivfoto Samla
Vorst. Bereits eine Woche vor dem Karnevalswochenende zieht der närrische Lindwurm nach sechs Jahren Pause zum 30. Mal durch Vorst (Samstag, 3. Februar). Fast 20 Gruppen haben sich bereits angemeldet. Der Zug könnte in Zukunft alle drei Jahre stattfinden. Von Peter Reuter



"Der Karnevalszug läuft, es ist alles geklärt. Die Genehmigungen der Stadt liegen uns vor", erklärt Daniela Hüskes. Sie organisiert den närrischen Lindwurm durch Vorst (3. Februar, ab 14.11 Uhr) und ist ein Stück weit erleichtert, dass dem jecken Treiben eine Woche vor dem eigentlichen Karnevalswochenende nichts mehr im Weg steht, an dem nicht nur die ausrichtende KG Rot-Weiß Vorst ihr 40-jähriges Jubiläum feiert.

"Uns war es wichtig, dass wir in unserem Jubiläumsjahr auch den 30. Zug stattfinden lassen können. Bisher haben sich 18 Gruppen angemeldet, wir würden uns natürlich noch mehr Teilnehmer wünschen", hofft Hüskes. Nicht nur die Karnevalsvereine, sondern auch die Schützen, Sportvereine, Nachbarschaften und Freundeskreise sind vertreten, auch Gruppen aus Kempen und Grefrath. Weitere Teilnehmer, ob mit oder ohne Wagen, können sich noch bis zum 27. Januar anmelden.

Ein erhöhter Sicherheitsaufwand und die Beanspruchung der angestellten und ehrenamtlichen Kräfte am Karnevalswochenende haben den Ausweichtermin eine Woche vor dem traditionellen Nelkensamstag nötig gemacht. "Das macht uns aber nichts aus. Wir wünschen uns natürlich einen stimmungsvollen und friedlichen Umzug, Die Vorkommnisse bei der letzten Auflage sind schließlich noch in unseren Köpfen präsent. Allerdings mussten wir dafür einige Auflagen erfüllen, ohne ein entsprechendes Sicherheitskonzept geht es nicht mehr", so Hüskes.

Dies beinhalte zum Beispiel, dass die Innenstadt weiträumig abgesperrt wird. "Für alle jecken Besucher unseres Zuges gilt darüber hinaus in ganz Vorst ein Glasverbot, egal ob für Bockwurst, saure Gurken oder Getränke."

Das kennen die Karnevalisten allerdings auch schon aus den benachbarten Gemeindem im Kreis Viersen. "Bisher war der Zuspruch aus der Bevölkerung durchweg positiv und wir hoffen, dass es auch bei allen gut ankommt. Dann könnten wir den Zug zukünftig alle drei Jahre stattfinden lassen.

INFO Alle wichtigen Infos, so wie das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen findet man wie bisher auf der Webseite unter www.rot-weiss-vorst.de. Wer im Anschluss an den Zug noch bei guter Musik ausgelassen feiern möchte, ist im Festzelt auf dem Volksbankparkplatz richtig. Dort wird ein DJ für den richtigen Stimmungsmix sorgen. Karten können im Vorfeld erworben werden. Infos auf der Webseite.

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