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UNICEF-Kicker bringen Bewegung in Kita und Schule

UNICEF-Kicker bringen Bewegung in Kita und Schule
FOTO: Unicef-Kicker Kempen-St. Hubert
Kreis Viersen / Kempen-St. Hubert. Fair Play, Spaß beim Fußball, Teamgeist, Bewegung, Erlebnisse, Gesundheit, Regeln, Respekt, Toleranz, Kinderrechte, Fußball für UNICEF, für krebskranke Kinder und für die Kinderrechte - Fußball ist bei den UNICEF-Kickern mehr als ein 1:0. Mit einem riesigen Programm geht die Fußballjugend des FC St.Hubert e.V. in eine Bewegungs-Offensive in Kindergärten und Schulen.

Derzeit werden 25.000 bunte Flyer verteilt, um auf die Bewegungs-Offensive im Kinder- und Jugendfußball in Kempen aufmerksam zu machen. Auf der Internetseite www.fcsthubert.de können sich Interessierte in den Bereichen "FÜR ELTERN", " FÜR MÄDCHEN" und "FÜR JUNGS" informieren.

Und die ersten Starttage der Bewegungs-Offensive zeigen ein erstaunliches Bild; 34 % neue Kinder haben sich den UNICEF-Kickern des FC St.Hubert e.V. angeschlossen und vier neue Übungsleiter und Teambetreuer sorgen ehrenamtlich für ideale organisatorische Bedingungen. Drei neue Mannschaften wurden gebildet und 18 Kinder, die unter sieben Jahre alt sind (Jahrgänge 2008, 2009, 2010), spielen ab sofort als G-Junioren alle 14 Tage samstags Fußball und sorgen für ganz stolze Eltern und Großeltern.


Derzeit werden alle Kitas und Schulen besucht, die Programme vorgestellt und tolle große Bilder aufgestellt.
Und da haben die UNICEF-Kicker viel zu bieten, denn ihr seit 29 Jahren äußerst erfolgreiches Konzept "1:0 für Kinder!  -  Kinder- und Jugendfußball zeigt soziale Verantwortung!" unterscheidet sich schon sehr vom Angebot der anderen Fußballvereine und ist durch das Alleinstellungsmerkmal nicht verwechselbar.
"Erlebnisfußball statt Ergebnisfußball" von der Fußballjugend des
FC St.Hubert vor 29 Jahren initiiert, hält immer öfter Einzug in Fußball-Lehrbüchern für Trainer und Betreuer im Nachwuchsbereich und als Kriterium im Kinderfußball schlechthin.

Kalla Josten, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit : "Wir möchten Familien mit Kindern die Möglichkeit geben, in der Praxis zu erleben, was hier bei den UNICEF-Kickern total anders ist. Natürlich gibt es bei uns auch montags, dienstags, donnerstags, freitags und sonntags Training und an den Samstagen die Ligaspiele, wie in allen anderen 25.513 DFB-Vereinen. Aber das haut schon lange keinen mehr vom Hocker. Kinderfußball muss mehr als ein 1:0 sein. Und das setzen wir ehrenamtlich und mit Nachdruck um. Unser Ziel für 2015: 4.000 Familien und deren Kinder können nicht nur die Bewegungs-Offensive kennen lernen, sondern auch die mit vielen bundesweiten Preisen ausgezeich-nete Kinder- und Jugendarbeit im Fußball. Wir haben ein Angebot für Eltern, die über den Tellerrand des reinen Fußballsports hinausschauen und die, genau so wir wir, Leistungsdruck im Kinderfußball total ablehnen. Wir lassen kein Kind zurück! Wir zeigen den Eltern wie schön Kinderfußball sein kann, unabhängig von Tabellen und Druck."

Auch 2015 werden die beiden erfolgreichen Projekte der UNICEF-Kicker des FC St.Hubert: "Der Fußball kommt in Deine Kita!" und der "Fußball kommt in Deine Schule!", an denen bereits 10.000 Mädchen und Jungen teilnahmen, fortgesetzt. Die Schulfußball-AG's und die Kita-Fußball-AG's laufen weiter. Mit den Kitas "Spatzennest" und "Christ König" werden im April auf dem Ludwig-Jahn-Sportplatz bzw. auf der Christ-König-Wiese "Fußball-Bewegungs-Tage" mit 100 Mädchen und Jungen durchgeführt.

Bei der größten, ältesten und bei Schülern beliebtesten Sportveranstaltung in Kempen, dem "Fußball-Turnier der Grundschulen, Young Masters" werden rd. 1.500 Schülerinnen und Schüler aktiv teilnehmen. Beim "29. Bambini-Treff zugunsten krebskranker Kinder" werden sich rund 400 – 500 Mädchen und Jungen bewegen.

Mit weiterführenden Schulen wird derzeit in Gesprächen überlegt, wie Schülerinnen und Schüler für Bewegung und Sport begeistert werden können. Eine geplante Podiumsdiskussion mit Stars in einer Schule mußte wegen der vielen Wintertrainingslager in den USA, Türkei, Katar und Spanien ausfallen, soll aber nachgeholt werden.

Am 22. Februar und 08. März gibt es jeweils ein ganztägiges kostenloses Angebot für Mädchen einmal zu testen, ob Fußball ihre Sache werden kann.

Sechs Schulklassen (5a bis 5f) der Städt. Gesamtschule Kempen sind eingeladen, am Sonntag, 14. Juni bei den UNICEF-Kickern des FC St.Hubert ein eigenes Fußball-Turnier zu spielen. 500 Kinder werden beim Projekt vom Auswärtigen Amt, von UNICEF und vom FC St.Hubert "Wir dribbeln für die weltweiten Kinderrechte" dabei sein.Am Weltkindertag 2015 spielen Familien Fußball und es werden alle  Asylbewerber eingeladen. Und natürlich kicken die UNICEF-Kicker auch wieder in Berlin auf der 41. Tour als Botschafter für UNICEF und für die Kinderrechte. Die Nachwuchskicker sind beim Länderspiel Deutschland gegen die USA in Köln dabei und auch beim DFB-Pokal-Endspiel der Frauen.

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