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Trauer um Pastor Stefes

Trauer um Pastor Stefes
FOTO: Kath. Pfarrgemeinde St. Mariä Geburt Kempen
Kempen. Im Alter von 89 Jahren verstarb der frühere Kempener Pfarrer Hans-Georg Stefes.

Mit den Menschen am Niederrhein fühlte sich der gebürtige Osterather in besonderer Weise verbunden. Nach seiner Priesterweihe 1954 wurde er für sechs Jahre Kaplan an St. Sebastian in Lobberich. Von 1960 bis 1966 wirkte er als Seelsorger in Kempen. Bevor er von 1969 bis 1984 Pfarrer in Stolberg-Büsbach wurde, war er drei Jahre an St. Jakob in Aachen tätig. Im Alter von 56 Jahren wechselte er wieder in den Norden des Bistums Aachen und war bis zu seiner Pensionierung Pfarrer von St. Hubertus in Willich-Schiefbahn.

Seinen Ruhestand verlebte er in Kempen und versah 15 Jahre lang seelsorgerliche Dienste in Krefeld-Hüls. Die letzten drei Jahre verbrachte er in Nettetal-Hinsbeck. Bis zuletzt stand Pfarrer Stefes mit vielen Menschen in Kontakt und war gesuchter Gesprächspartner. Propst Thomas Eicker würdigt den Verstorbenen als einen Priester, auf den immer Verlass war, dessen zurückhaltende und einfühlsame Art von vielen geschätzt wurde und der wachsam und kritisch am Weltgeschehen bis in hohe Alter teilnahm.

Das Totengebet für Pfarrer Stefes hält die Propsteigemeinde am Donnerstag,
18. Mai 2017 um 19 Uhr in St. Marien. Der Auferstehungsgottesdienst beginnt am Freitag, 19. Mai um 10 Uhr in St. Marien. Im Anschluss wird der Verstorbene in der Priestergrabstätte auf dem Neuen Friedhof beigesetzt.

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