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CDU sieht viele Berührungspunkte
Tönisvorst trifft Krefeld-West

CDU sieht viele Berührungspunkte: Tönisvorst trifft Krefeld-West
FOTO: CDU Krefeld
Tönisvorst / Krefeld. Tönisvorst und der Krefelder Westen haben etliche Berührungspunkte und gemeinsame Themen, die erstmalig bei einem gemeinsamen Gespräch mit Vorstandsmitgliedern der CDU Krefeld-West und der CDU Tönisvorst diskutiert wurden.

Teilnehmer der Runde waren die Landtagsabgeordnete Britta Oellers, der Vorsitzende der CDU Tönisvorst Dirk Louy, seine beiden Stellvertreter Gaby Wienges-Haupt und Michael Landskron und aus der CDU Krefeld-West die Vorsitzende Ingeborg Müllers sowie ihr Stellvertreter Patrick Albrecht, der Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Krefeld-West Dr. Hans-
Josef Ruhland und ein weiteres Mitglied der Bezirksvertretung West Carsten von der Venn.

Neben Themen welche die beiden Städte unmittelbar betreffen, lag ein deutlicher Schwerpunkt im Jahr der Europawahl, auf gemeinsamen Europafragen. Denn auch hier könnte die beiden Partner bald mehr verbinden.

Das wichtigste regionale Thema betraf die Deutsche Bahn. Die Beteiligten waren sich einig: Die geplante Schließung von Überwegen über die Schienentrasse Krefeld – Kempen ist ein Thema, das gemeinsam beraten und öffentlich diskutiert werden sollte. Die Trassenführung entlang der Gemeindegrenze sollte auch in Zukunft nicht trennen, sondern hier gelte es, ausreichend Querungsmöglichkeiten sowohl für Automobile wie aber auch für Radfahrer und Fußgänger zu erhalten.

Die von der Deutschen Bahn entwickelten Investitionen in die Infrastruktur und die neue Planung der Brabant-Route – bekannt als "Eiserner Rhein" sollten ebenfalls ein Thema für zukünftige gemeinsamen Beratungen sein. Zur Stärkung der Region sei es entscheidend, die grenzüberschreitenden
Potenziale gemeinsam auszuschöpfen.

Gemeinsam stellten die Vertreter der Union fest, dass ein Schwerpunkt der Arbeit des Europäischen Parlaments und der Kommission nach der Europawahl am 26. Mai 2019 die Erarbeitung einer neuen Agenda für die nächsten fünf bis zehn Jahre sein müsste. Dirk Louy, auch Europabeauftragter der Tönisvorster CDU und des Kreises Viersen und Ingeborg Müllers betonten ihr Interesse an der Koordination der Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten auch in Bezug auf die Euregio Rhein-Maas Nord. "Agrobusiness, Industrie, Logistik und Tourismus seien in der Region untrennbar miteinander verbunden. Wo Kultur und Wirtschaft eng verflochten sind, sind offene Grenzen, freier Handel und eine friedliche Nachbarschaft gelebte europäische Gegenwart."

Der Krefelder Europabeauftragte Dr. Hans-Josef Ruhland griff die im Vertrag von Lissabon formulierte Zielsetzung auf, Europa auf der Grundlage ausgewogenen Wachstums- und Preisstabilität sowie einer in hohem Maße wettbewerbsfähigen sozialen Marktwirtschaft weiterzuentwickeln.

Die Entwicklung des im Auftrag der Euregio federführend durch die Gemeinde Nettetal geplante Radschnellweg Krefeld – Venlo, seine Verbindung mit der früher entwickelten EUROGA-Fahrrad-Route und die Verbindung der Radwegenetze der Stadt und des Kreises ist eines der zu verfolgenden gemeinsamen Themen. Die Planung der Anschlussstellen sollte gemeinsam
erarbeitet werden, haben sich die CDU-Vertreter vorgenommen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung der Fahrradroute zu einer zusammenhängenden Kulturachse. Dabei sollte auch das von dem Forstwalder Helmut Sallmann entwickelte Projekt "Inwertsetzung der Kulturlandschaft Forstwald" als grenzüberschreitende Wertschöpfungskette zwischen Klein-Lindt/Groß-Lindt und dem Forsthaus in Erinnerung an Schumacher aufgegriffen und das mennonitische Erbe als zusammenhängende Kulturachse entwickelt werden.

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