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Vom 11. auf den 15. Januar
Klavierabend mit Martin Helmchen verschoben

Vom 11. auf den 15. Januar: Klavierabend mit Martin Helmchen verschoben
FOTO: Bertazzi
Kempen. Kurzfristig hat der Verein Kempen Klassik den Klavierabend mit dem international renommierten Pianisten Martin Helmchen verschoben: Anders als in unserer heutigen Druckausgabe des StadtSpiegels angekündigt findet das Konzert nicht am Donnerstag, 11. Januar, sondern erst am Montag, 15. Januar (19.30 Uhr), in der Paterskirche statt.

Der künstlerische Leiter der Klosterkonzerte, Peter Landmann, bittet das Kempener Konzertpublikum für diese notwendig gewordene Verschiebung um Entschuldigung: "Wir hoffen, dass es allen Karteninhabern ohne allzu große Unannehmlichkeiten möglich sein wird, den neuen Termin wahrzunehmen."

Die Ursache sei eine bisher in der über 30-jährigen Geschichte der Kempener Klosterkonzerte noch nie vorgekommene Kommunikationspanne zwischen ihm und der Agentur, die den international sehr beschäftigten Pianisten weltweit managt. Erst unmittelbar vor Weihnachten sei aufgefallen, dass dem Kempener Auftritt am 11. Januar ein anderes Engagement im Wege stehe.

Peter Landmann dazu: "Wir sind sehr froh, dass es mit Glück möglich war, einen Ersatztermin zu finden, der nur wenige Tage Verzögerung bedeutet und bei dem auch das ungewöhnlich reizvolle Konzertprogramm unverändert bleibt."

Weitere Informationen und Karten unter Tel. 02152 / 917264.

In seinem "Novelletten-Programm" spielt Martin Helmchen Werke von Robert Schumann, Clara Schumann-Wieck, Arnold Schönberg, Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen und Frederic Chopin.

Der international renommierte Pianist, 1982 in Berlin geboren, studierte in Berlin und Hannover. 2001 gewann er den "Concours Clara Haskil", fünf Jahre später wurde er mit dem "Credit Suisse Young Artist Award" ausgezeichnet. Er konzertiert mit zahlreichen renommierten Orchestern (neben den meisten deutschen Rundfunkorchestern etwa mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Boston und Cleveland Symphony Orchestra) und namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Andris Nelsons oder David Zinman.

Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik, die er mit Partnern wie Juliane Banse, Matthias Goerne, Julia Fischer, Sharon Kam, Christian Tetzlaff und seiner Ehefrau Marie-Elisabeth Hecker pflegt.

Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern und war in der letzten Spielzeit u. a. mit dem Gewandhausorchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Scottish Chamber Orchestra zu hören. Ebenso spielte er jüngst Duo-Abende mit Julia Fischer in mehreren Metropolen Asiens.
Seine vielfältige Diskographie umfasst Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Dvorak und Mendelssohn sowie Solowerke und Kammermusik von Schubert, Schumann und Brahms.
Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy. In Kempen spielte er erstmals im Juni 2013.

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