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Tod einer jungen Polizistin
"Die mitfühlenden Worte trösten"

Tod einer jungen Polizistin: "Die mitfühlenden Worte trösten"
Mit diesem Foto bringen die Polizeikollegen ihre Trauer zum Ausdruck und wünschen den schwer verletzten Kollegen baldige Genesung. FOTO: Polizei Kreis Viersen
Kreis Viersen. Mit sehr großer Bestürzung haben Landrat Dr. Andreas Coenen und der Abteilungsleiter der Polizei Viersen, Manfred Krüchten, auf den tragischen Tod einer jungen Polizistin am Mittwochabend auf der A61 reagiert.

Landrat Dr. Andreas Coenen: "Ich bin zutiefst betroffen und spreche der Familie der Verstorbenen mein herzlichstes Beileid aus. Den beiden schwer verletzten Polizeibeamten wünsche ich eine hoffentlich schnelle und vollständige Genesung. Was immer in meiner Macht als Leiter der Kreispolizeibehörde Viersen steht, werde ich tun, um sowohl den trauernden und bangenden Familien und Freunden der betroffenen Mitarbeitern wie auch der gesamten Belegschaft der Kreispolizeibehörde Viersen beizustehen."

Bereits am Mittwochabend fanden sich auf der Viersener Polizeidienststelle Betreuungsteams, Notfall- und Polizeiseelsorger ein, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dieser sehr belastenden Situation beizustehen. Die Betreuungsmaßnahmen dauern derzeit noch an.

Abteilungsleiter Manfred Krüchten: "Natürlich stehen die Türen sowohl beim Landrat als auch bei mir für jeden Mitarbeiter offen, der Gesprächsbedarf hat. Ich bedanke mich ausdrücklich für die professionelle Hilfe der Betreuungsteams und Seelsorger bei der Bewältigung dieser sehr belastenden und traurigen Situation. Mein ausdrücklicher Dank geht auch an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie viele Polizei- und Aufsichtsbehörden, die die Viersener Wache auch in den nächsten Tagen im Einsatz unterstützen werden, damit unsere am schwersten betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Viersener Polizeiwache in Ruhe trauern und das Erlebte verarbeiten können."

Viele Beileidsbekundungen von Polizeibehörden in der ganzen Bundesrepublik und Bürgerinnen und Bürgern haben die Behörde inzwischen auf den unterschiedlichsten Wegen erreicht: "Die mitfühlenden Worte trösten. Dafür bedanken wir uns herzlich. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden unserer Kolleginnen und unseres Kollegen", so die Polizei Viersen in ihrer Pressemitteilung.

Ein Lkw mit ukrainischem Kennzeichen hatte den Streifenwagen, der mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Seitenstreifen stand, gerammt. Der LKW-Fahrer war zuvor dabei beobachtet worden, dass er in Schlangenlinien über die Autobahn fuhr. Dass er zwei Promille Alkohol im Blut hatte, steht fest, jedoch nicht, ob er den Streifenwagen absichtlich gerammt hat. Ein Zeuge hatte ausgesagt, dass der Lkw kurz vor dem Zusammenstoß plötzlich auf den Streifenwagen zugesteuert habe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Fahrer wegen fahrlässiger Tötung, doch auch eine Mordanklage kann nicht ausgeschlossen werden.

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