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Die „Kreuzkapelle“ ist bald komplett

Die „Kreuzkapelle“ ist bald komplett
Die Straßensperre kann jetzt weg: Gertrud Klinger vom Tiefbauamt, Bürgermeister Volker Rübo, Tiefbauamtsleiter Torsten Schröder, Dezernent Stephan Kahl und Georg Kompalla von der Baufirma Lücker geben den letzten Abschnitt der Selma-Bruch-Straße offiziell frei. Im Hintergrund wird weiter eifrig gebaut. FOTO: Rottmann
Fast zwanzig Jahre sind vergangen, seit die ersten Häuser entstanden, 2019 wird das neue Wohnquartier im Kempener Süden komplett sein.

Rund 1300 Menschen werden sich am Ende in dem Wohngebiet "An der Kreuzkapelle" zwischen Vorster und St. Töniser Straße angesiedelt haben. Etwa 550 Gebäude werden dann entstanden sein, darunter Einfamilien- und Doppelhäuser ebenso wie der genossenschaftliche Komplex "Besser gemeinsam Wohnen" mit 21 Wohneinheiten und eigener Tiefgarage.

Am vergangenen Donnerstag gaben Bürgermeister Volker Rübo und Beigeordneter Stephan Kahl den zweiten Bauabschnitt der Selma-Bruch-Straße offiziell frei, nachdem 1100 Quadratmeter Asphaltflächen und 8000 Quadratmeter Pflasterflächen fertig gestellt wurden. 61 Stellflächen für Pkw sind hier entstanden, dazu sind 45 bepflanzte Flächen für Stauden, Sträucher und Bäume eingeplant. Die Baustellenlaternen werden noch durch moderne LED-Technik ersetzt.

An der Kreuzkapelle werden neben zwei weiteren großen Bäumen auch Sitzgelegenheiten entstehen. Übernächste Woche werden die städtischen Gärtner mit der Bepflanzung der Beete beginnen. Die Gesamtkosten für den Straßenendausbau einschließlich Begrünung, Beleuchtung und Platzgestaltung für den Bereich Selma-Bruch-Straße und Alter Prozessionsweg beziffert die Stadtverwaltung auf rund 800.000 Euro.

In einem letzten Bauabschnitt wird 2019 die Isaac-Kounen-Straße ausgebaut. Mit dem Ausbau der Straße will die Stadt jedoch erst dann beginnen, wenn die letzten Ein- und Mehrfamilienhäuser im Neubaugebiet fertiggestellt sind. Derzeit drehen sich noch die Baukräne über dem Abschnitt, der der Bundesstraße am nächsten liegt und durch einen Erdwall von ihr abgetrennt ist. Eine weitere Lärmschutzwand entsteht noch in diesem Frühjahr im Bereich der Kreuzung der St. Töniser Straße mit dem Außenring.

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