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Samstag Krefeld, Mittwoch Gladbach
Wieder Geldautomat am Niederrhein gesprengt

Samstag Krefeld, Mittwoch Gladbach: Wieder Geldautomat am Niederrhein gesprengt
FOTO: samla
Mönchengladbach. Die Serie von Geldautomaten-Sprengungen am Niederrhein reißt nicht ab. Nach einer Tat in Krefeld am Samstag schlugen Unbekannte in dieser Nacht im Zentrum von Gladbach zu. Pikant: Die Täter entkamen vor den Augen der Polizei. Von Jan Popp-Sewing

Heute morgen im 2.25 Uhr wurde ein Geldausgabeautomat der Sparda-Bank  an der Bismarckstraße in Gladbach durch unbekannte Täter gesprengt.

Nach der Detonation verließ ein maskierter Täter die Bank. Gleichzeitig traf der erste Streifenwagen ein. Die Polizisten sahen den Täter in einen vor der Bank wartenden silbergrauen Audi steigen.

Als der Kriminelle die Polizei bemerkte, warf er eine Stofftasche mit Beute-Geld weg, und das Auto flüchtete in Richtung Viersen und Autobahn 52.

Der Polizei gelang es nicht, die Flüchtigen zu stoppen. Die Filiale des Geldinstitutes wurde bei der Explosion erheblich beschädigt.

Zuletzt war in der Nacht zu Samstag ein Geldautomat an der Kölner Straße in Krefeld-Fischeln gesprengt worden.

Auffällig an der Tat ist, dass die Kriminellen sich ins Zentrum einer Großstadt mit vorgewarnter Polizei vorgewagt haben - mehrere Kilometer vom nächsten Autobahnanschluss entfernt. Bislang waren eher Banken in "Vororten" mit direktem Autobahnanschluss das Ziel der Diebe. In Krefeld etwa in Fischeln und Uerdingen.