Vorbereitung auf die Feiertage: Das perfekte Dinner

Vorbereitung auf die Feiertage: Das perfekte Dinner
Weihnachten ist eine besondere Zeit im Jahr – die Vorbereitungen beginnen oft schon sehr früh. Jedes Jahr stellt sich die gleiche Frage: Was gibt es zu essen? FOTO: fotolia.com © Dar1930 #225494190
Am 22. November ist es wieder soweit – vor der Dionysiuskirche fällt der Startschuss für den Crefelder Weihnachtsmarkt. Hüttenzauber, der verlockende Duft nach Glühwein und viele Leckereien wie Lebkuchen bringen Besucher in Stimmung auf ein entspanntes Weihnachten im Kreis der Familie.

Geschenke gehören heute genauso zu Weihnachten wie kulinarische Genüsse. Viele Familien leben in den Tagen zwischen dem 24. Dezember und dem Jahreswechsel ihre ganz eigenen Traditionen aus. Dazu gehört der beliebte Weihnachtsbraten genauso wie Krefelder Stollen oder Plätzchen. Letztere schmecken selbstgebacken immer noch am besten.

Das große Weihnachts-Dinner mit der Familie sorgt für Vorfreude, dürfte aber auch die eine oder andere Schweißperle hinterlassen. Denn beim Weihnachtsessen kann ein Moment der Unaufmerksamkeit alles zunichte machen. Und natürlich ist das Essen nur eine Seite der Medaille. Welche Getränke passen zum Weihnachts-Dinner? Oder wie sieht das Thema Deko aus? Letztere kann klassisch gehalten sein. Es spricht aber auch nichts dagegen, bei der Dekoration einfach mal was Neues zu wagen und zu experimentieren.

Festliche Rezeptideen für Krefelder Weihnachten

Weihnachtstraditionen sind Deutschland alles andere als uniform. Beispiel Erzgebirge: Hier ist ein Lichtermeer in den Fenstern der Häuser ein Must-have. Haushalte, bei denen Bergmann und Engel in den Fenstern fehlen, ernten in einigen Dörfern schon mal schiefe Blicke. In Hamburg, Bremen oder im Ruhrgebiet ist das "Licht´ln" nicht ganz so stark verbreitet. Was in vielen Familien allerdings Pflicht ist: der Weihnachtsbaum.

Einige Haushalte schmücken die Weihnachtstanne schon zum 2. Advent, in anderen Familien übernimmt diese Aufgabe der Vater zum 23. Dezember. Und auch beim Essen unterscheiden sich die Traditionen.

Heiligabend – Purismus pur

An Weihnachten wird geschlemmt! Klar – Plätzchen, Lebkuchen und Weihnachtsbraten hinterlassen genau diesen Eindruck. Heiligabend herrscht auf vielen Tellern allerdings eher das Gegenteil. Familien lassen sich Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen schmecken. In anderen Haushalten darf es auch schon mal eine Linsensuppe sein. Beides hat natürlich Bedeutung.

Heiligabend ist noch Teil der kirchlichen Fastenzeit. Gleichzeitig erinnert das vergleichsweise einfache Mahl an die Ärmlichkeit aus der Weihnachtsgeschichte. Die Linsensuppe hat zusätzlich noch eine weitere Bedeutung.

Im Erzgebirge und Vogtland steht sie für das Kleingeld im neuen Jahr und ist Teil des berühmten Neunerlei. Letztere ist ein Menü, das an Heiligabend gegessen wird, und 9 unterschiedliche Speisen mit ihrer ganz eigenen Bedeutung umfasst.

Weihnachtsessen: Was ist für die Feiertage typisch?

Nach Heiligabend lassen es sich viele Familien schmecken. Auf den Tisch kommen unter anderem:

  • Weihnachtsgans
  • Entenbraten
  • Kaninchen
  • Wildgerichte.

Und natürlich darf der Weihnachtskarpfen nicht vergessen werden. Welches der Gerichte beim Weihnachts-Dinner gereicht wird, variiert von Familie zu Familie oft sehr stark.

Als Beilage besonders beliebt ist sind zu den Feiertagen Rotkohl (auch als Blau- oder Rotkraut) mit Apfel und Klöße. Tipp: In einigen Regionen ist es Brauch, in einen der Klöße eine Kaffeebohne einzuarbeiten. Wer diese findet, hat – so der Volksglaube – im kommenden Jahr besonders viel Glück.

Die Zubereitung der Weihnachtsgerichte ist einerseits sehr viel Arbeit. Eine Weihnachtsgans braucht mehrere Stunden, bis sie im Ofen fertig gegart ist. Aber schon die Vorbereitungen in der Küche wecken Appetit und der Duft, welcher im ganzen Haus verströmt, heizt auf jeden Fall die Vorfreude noch einmal richtig an.

Und perfekt wird das Dinner mit dem passenden Dessert. Zu den Weihnachtsfeiertagen bietet sich die Zubereitung von Bratäpfeln mit einer Marzipanfüllung an. Auf die Kalorien wird zwischen Heiligabend und dem neuen Jahr schließlich niemand mit aller Strenge schauen.

Weihnachts-Dinner: Die passenden Getränke

Es heißt, Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Sicher kennen viele dieses Sprichwort. Bedeutet für das Weihnachtsmenü: Es muss auch an Getränke gedacht werden. In Bezug auf die nichtalkoholischen Getränke dürfte es nicht viele Probleme geben. Stilles Wasser oder Wasser mit Sprudel gehören zu den Klassikern.

Aber: An den Feiertagen wird gern auf die Festtage und eine gemeinsame schöne Zeit angestoßen. Bleibt die Frage, was in den Gläsern glänzt.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird es sich dabei um einen:

  • Rotwein
  • Weißwein

handeln. Und welche Flasche wird denn nun am besten entkorkt? Die Wahl der Weinsorte steht in einem fundamentalen Zusammenhang mit dem Festtagsgericht. Generell empfiehlt sich ein Rotwein eher zu:

  • Wild
  • Gans
  • Ente.

Fisch wird dagegen von Weißweinen unterstützt. Geflügel – sprich die Weihnachtsgans oder Ente – kann je nach Sauce von einem etwas charaktervollem Rotwein oder sanften Weinen begleitet werden. Letztere wäre etwa ein Spätburgunder.

Wein: Charakter oder weich?

Rotwein ist nicht gleich Rotwein – diese Grundregel macht eine Entscheidung nicht einfacher. Prinzipiell sollte sich Gedanken gemacht werden, welchen Charakter das Weihnachtsessen hat. Ein zu charaktervoller Rotwein kann den Festtagsbraten schnell "erschlagen". Geht es etwas schärfer auf dem Teller zu, darf es auch mal ein Wein mit etwas höherer Restsüße sein.

Tipp: Ob ein Wein zum Essen schmeckt, hängt auch von der Trinktemperatur ab. Junge und trockene Weißweine kommen mit um die 10°C ins Glas. Ist der Wein eher süß, dürfen es auch schon mal um die 14°C bis 15°C sein.

Bei Rotweinen hält sich immer noch die Devise, dass Zimmertemperatur optimal ist. Allerdings sind 20°C und mehr eher zu viel des Guten. Je nach Charakter liegt die optimale Temperatur zwischen 16°C bis 19°C – also wo wir uns im Schlafzimmer eigentlich am wohlsten fühlen.

Übrigens: Wein muss es nicht nur direkt zum Essen geben. Ein leckerer Dessertwein darf ruhig auch mal als Abgang gereicht werden. Und Wein kann auch als Aperitif in Frage kommen. Frisch und fruchtig sollte hier allerdings die Devise sein – und natürlich nicht zu schwer. Schließlich soll der Aperitif den Magen "öffnen". Darüber hinaus sind Weine wie ein fruchtiger Chianti auch einfach gut geeignet, um sie nach dem Essen am Kamin oder am Weihnachtsbaum zu genießen. Als besonders guter Jahrgang haben sich hierbei die 2015er Weine erwiesen. Das tolle an Wein ist auch, dass dieser so unglaublich viel Geschichte und Gesprächsstoff mit sich bringt. So kann man beim Verzehr eines guten Tropfen gut und gerne mal ein längeres Gespräch über die Erfolgsgeschichte einer Winzerfamilie und die Schönheit des Ursprungslandes führen. Vielleicht findet sich über eine solche Unterhaltung ja auch schon das nächste Urlaubsziel.

Stimmungsvolle Dekoration für die Festtafel

Das perfekte Weihnachtsessen – jedes Jahr gut geplant und trotzdem wird es häufig hektisch. FOTO: fotolia.com © Syda Productions # 224897599

Fazit: Weihnachten – Zeit für den Festtagsbraten

Am 24. Dezember ist es wieder soweit – Bescherung. Die Tage nach Heiligabend gehören traditionell der Familie. Dazu gehört auch ein schickes Weihnachts-Dinner mit einem leckeren Braten oder Karpfen. Auch wenn die Zubereitung Zeit kostet, weckt sie doch bei allen Vorfreude. Damit die Festtafel wirklich komplett ist, braucht es aber noch mehr als Gans, Rotkohl und Klöße. Ob es allen schmeckt, ist auch eine Frage der "Weinkarte". Sich einige Tage vorher Gedanken zu machen lohnt sich. Und natürlich darf auch die passende Deko nicht fehlen. Eine schicke Tischdecke ist Pflicht, viele andere Accessoires können selbst gebastelt werden. Die Natur hat hierfür im Herbst schon etwas zu bieten.