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Mehrheit scheint sicher
Rat entscheidet am Donnerstag über Grotenburg-Sanierung

Mehrheit scheint sicher: Rat entscheidet am Donnerstag über Grotenburg-Sanierung
FOTO: jps
Krefeld. In Sachen Grotenburg-Sanierung hat am Donnerstag der Krefelder Rat das letzte Wort. Finanz- und Sportausschuss hatten sich Mitte März mit breiter Mehrheit der Fraktionen für eine Sanierung der Grotenburg ausgesprochen. Von Jan Popp-Sewing

 

Ziel ist die Austragung von Drittligaspielen. Die Parteien forderten vor der abschließenden Entscheidung eine detailliertere Planung von der Verwaltung.

Der Sportausschuss hatte mit den Stimmen von SPD, CDU, Grünen und UWG die "Herstellung der Drittligatauglichkeit" empfohlen. Linke und FDP stimmten dagegen. Aktuell schätzt die Verwaltung den Aufwand dafür auf rund 8,7 Millionen Euro.

Bislang gibt es dazu lediglich eine "Grobplanung".
Darin listet die Verwaltung 49 Einzelmaßnahmen auf. 1,95 Millionen Euro soll eine Modernisierung der Haustechnik kosten, rund 1,45 Millionen werden für Außenanlagen, 1,2 Millionen Euro für Betriebseinrichtungen, rund 1,1 Millionen Euro für Planungskosten, Gutachten etc. Eine Million würde als Reserve für "Unvorhergesehenes" eingeplant.

Die in der 3. Liga vorgeschriebene Trennung von Heim- und Gästefans zieht Ausgaben in Höhe von rund 650.000 Euro nach sich.

Einig waren sich die Fraktionen, dass für eine Stadion-Sanierung keine Mittel aus der Förderung des Breitensports verwendet werden dürfen.
Die öffentliche Sitzung beginnt am morgigen Donnerstag um 18 Uhr in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule, Lewerentzstr. 136.

Klar ist schon: Sollte der KFC Uerdingen Liga-Meister werden und somit in die Aufstiegsrunde zur Dritten Liga kommen, wird das Heimspiel nicht in der Grotenburg ausgetragen. Denkbar wäre ein Ausweichen nach Duisburg (gespielt wird am 24. und 27. Mai).

Der Meister der Regionalliga West kickt gegen den Meister der Regionalliga Südwest A (wohl Saarbrücken oder Kickers Offenbach).