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„Köpa“ fit für Deutschland Cup

„Köpa“ fit für Deutschland Cup
FOTO: Strücken
Krefeld. Im Krefelder König Palast laufen die Vorbereitungen auf den am ‧Donnerstag beginnenden Deutschland Cup auf Hochtouren. Der Extra-Tipp blickte hinter die Kulissen der Multifunktionsarena  Von Jörg Zellen

 

14 Jahre ist es her, dass der "Köpa" erstmals seine Pforten an der Westparkstraße öffnete. "Zwei Wochen wie diese haben wir in dieser langen Zeit noch nie erlebt", sagt Hallenmanagerin Inge Klaßen.

Das kleine Arena-Team ist im Dauereinsatz, um Krefelds "gute Stube" für den am Donnerstag beginnenden Deutschland Cup auf Vordermann zu bringen. Das wichtigste Eishockey-Turnier der Republik wird in den kommenden drei Jahren im "Köpa" stattfinden. "Die logistischen Voraussetzungen sind enorm", berichtet Klaßen beim Rundgang durch die Halle. 

Anders als bei den Liga-Spielen der Pinguine, wo lediglich zwei Mannschaften untergebracht werden müssen, werden für den Deutschland Cup gleich vier Kabinen benötigt. Neben der deutschen Nationalmannschaft, die die Räumlichkeiten der Schwarz-Gelben bezieht, und Team Russland, welches in der ursprünglichen Gäste-Kabine Platz findet, müssen auch die Schweiz und die Slowakei in den Katakomben der Arena Quartier beziehen können.

Für die Eidgenossen wird beispielsweise der Raum, in dem bei Konzerten und Shows die Crew des jeweiligen Künstlers speist, hergerichtet. Doch damit nicht genug. "Jedes Land braucht vier Räume", berichtet Inge Klaßen und ergänzt: "Neben der Kabine sind auch ein Bereich für den Physiotherapeuten, das Trainerteam sowie den Materialwart notwendig." 

Große Flächen in den Arena-Katakomben wurden mit Schlittschuh verträglichem Gummiboden ausgelegt. Der "Köpa" kaufte zudem neue Sitzbänke und ließ Ablageboxen für die Ausrüstung der Spieler anfertigen. "Das ist eine sichere Investition, da das Turnier ja sicher drei Jahre bei uns stattfindet", sagt die Hallenmanagerin und verweist auf den neu geschaffenen Übergangs-Duschtrakt mit zehn Einzelduschen, die hinter einem Sichtschutz aufgestellt wurden. 

"Jeder Zentimeter in der Halle wird genutzt. Wir stoßen da räumlich schon an unsere Grenzen", sagt Inge Klaßen und schiebt hinterher: "Wir stellen uns so aber auch für die Zukunft neu auf, erweitern unser Portfolio." 

Vor dem Turnierstart am kommenden Donnerstag wartet jedoch noch eine Menge Arbeit auf die Arena-Mitarbeiter. Am Montag wird die Untereis-Werbung des Deutschen Eishockey Bundes aufgetragen. Die "Köpa"-Eismeister haben die Dicke der Eisfläche dafür bereits um zwei Zentimeter reduziert. Neun bis 13 Stunden dauert später die neue Eisaufbereitung. 

Der König Palast hat aufgerüstet, der Deutschland Cup kann beginnen. Ein weiteres Highlight in der nun 14-jährigen Geschichte der Multifunktionsarena an der Westparkstraße.