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Keusch: "Köpa-Mietvertrag in trockenen Tüchern"

Keusch: "Köpa-Mietvertrag in trockenen Tüchern"
FOTO: Archiv
Krefeld. Das Gerangel zwischen den Krefeld Pinguinen und der Seidenweberhaus GmbH um einen neuen Mietvertrag für den König Palast hat ein Ende. Beide Seiten einigten sich auf eine Fortführung für zunächst ein Jahr. Von Jörg Zellen

 

Lange zitterten die Krefelder Eishockey-Fans um den Fortbestand der Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am 6. Februar schließlich hinterlegten die Schwarz-Gelben die für die Teilnahme am Lizenzprüfungsverfahren nötigen 100 000 Euro. Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schulz verkündete: "Wir werden die Lizenz auch erhalten."

Doch ein Thema war damit noch nicht vom Tisch: der neue Mietvertrag für den König Palast. Dieses Kapitel kann seit dieser Woche nun auch zu den Akten gelegt werden. "Der Vertrag ist in trockenen Tüchern", erklärte Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH, am Donnerstag auf Nachfrage unserer Zeitung und ergänzte: "Sobald Herr Roos (Geschäftsführer der Krefeld Pinguine; Anmerkung der Redaktion) aus Kanada zurück ist, werden wir uns zur gemeinsamen Vertragsunterzeichnung treffen."

Die Laufzeit des neuen Kontrakts betrage ein Jahr. "Dies geschah auf Wunsch von Herrn Schulz", erläuterte Keusch. "Wir haben das so akzeptiert und freuen uns nun auf die neue Saison mit den Pinguinen."

Im Zuge eines Fan-Hearings Mitte März wird sich Wolfgang Schulz wohl auch zum neuen Mietvertrag äußern.