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Auf Burg Linn
Kids- allein unter Gespenstern

Gespenster
Aufgang zum Gemäuer: Eltern müssen draußen bleiben. Aber mutige Kinder dürfen sich am 8. und 9. Dezember der Begegnung mit den Wiedergängern aus dem Mittelalter stellen. FOTO: Müller
Krefeld . Kinder mit starken Nerven können sich einem gruseligen Erlebnis stellen: einer Gespensterbegegnung auf Burg Linn. Von der Redaktion

Während in anderen mittelalterlichen Gemäuern Spukgeschichten reine Erfindungen sind, treiben immer Anfang Dezember "echte" Gespenster auf Burg Linn ihr Unwesen.


Im vergangenen Dezember boten mutige Kinder dem Wiedergänger des ehemaligen Burgherrn Graf Otto Einhalt. Wenn man dem alten Linner Sagenbuch glauben darf, dann steht bald die Rückkehr eines viel gefährlicheren Geistes an: des Raubritters Heinrich von Strünkede.


Ausschließlich mutige Kinder dürfen sich am 8. und 9. Dezember auf die Burg wagen, um den bösen Geist zu verjagen.


Die Gespensterführungen finden am Samstag, 8. Dezember, und Sonntag, 9. Dezember, um jeweils 17.30 Uhr statt.


Die Inszenierung setzt bewusst auf milde Gruseleffekte und eine spannungsgeladene Darstellung.
 Die Teilnehmerzahl ist auf je 30 Kinder im Grundschulalter beschränkt, ausdrücklich ohne Begleitung der Eltern. Sie können die Kinder ab 17.15 Uhr an der Zugbrücke abgeben. Die Kinder werden während der Führung von Museumsmitarbeitern geleitet.


Für die Führung muss lediglich der Eintrittspreis gezahlt werden. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter 02151 155390 (während der Öffnungszeiten) und per E-Mail
 burglinn@krefeld.de.


Hintergrund: Wir schreiben das Jahr 1377. Heinrich von Strünkede sitzt seit neun Jahren als Amtmann auf Burg Linn.


Geld beschafft er sich durch Überfälle und so wird die Burg Linn zum berüchtigten Raubritternest. Heinrich von Strünkede stört den Landfrieden in der Region derartig heftig, dass sich eine Allianz gegen ihn zusammenschließt. Diese plant eine Belagerung der Burg.


 Die Ereignisse in der Nacht vor dem Sturm auf die Festung führten aus ungeklärten Gründen zu einer Fülle an Erscheinungen. Offenbar kehren seitdem die Geister der Menschen aus dem Mittelalter an den Ort des Geschehens zurück.


Nur die neugierigsten und tapfersten Kinder können ihrer Geschichte auf den Grund gehen.