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Tatort Stadtarchiv
Abenteuer im Keller

Escape-room
Laden zum Spiel ein: (v.l.) Archivmitarbeiter Doris Flesch, Andreas Münzer, Dr. Christoph Moß, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs Krefeld, und Sabine Weber. FOTO: Stadt Krefeld
Krefeld . Das Stadtarchiv hat ein Gruppenspiel aufgelegt. Knifflige Rätsel sollen die "Flucht" der Teilnehmer aus dem Keller ermöglichen. Von der Redaktion

Beständig rieseln die Körner durch die Verjüngung der Sanduhr. Dem Team bleiben nur 60 Minuten, um das Rätsel in dem Kellerraum des Rathauses zu lösen.


Bei Sanierungsarbeiten wurde dort der Zugang eines vergessenen Gewölbekellers freigelegt. Die Zeit verrinnt und es gibt zumindest noch einen anderen, der das Geheimnis lüften möchte.
Mit diesem Szenario beginnt die Geschichte "Das Erbe der Seidenbarone" im neuen Escape-Room im Krefelder Stadtarchiv.


 Kleingruppen können an der Girmesgath ab sofort versuchen, das Geheimnis zu lüften.
Ein Escape-Room besteht aus einem oder mehreren Räumen, in denen eine Gruppe verschiedene Rätsel und Aufgaben lösen muss, um sich innerhalb einer festgesetzten Zeitspanne wieder einen Ausgang aus dem Raum zu verschaffen.


"Es sind überall Hinweise versteckt, die man finden und kombinieren muss", erklärt Archivmitarbeiter Andreas Münzer, der zusammen mit seinen Kolleginnen Sabine Weber und Doris Flesch in den vergangenen Monaten das Konzept erarbeitet hat. Schritt für Schritt, mit kleinen und großen Rätseln nähern sich die Teilnehmer so dem Ziel.


Zwischen zwei bis maximal fünf Personen können in dem Krefelder Escape-Room in die Geschichte eintauchen.
In der Geschichte der Seidenbarone steckt zu gut 50 Prozent Wahrheit und in der anderen Hälfte Dichtung: Den Verkauf des Stadtschlosses der Familie von der Leyen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an die Stadt hat das Trio als historische Basis für ihr Spiel genommen.


 "Wir lassen zudem viele originale Quellen als Kopie in das Spiel einfließen", so Flesch. Die Originale werden den Spielern bei einem anschließenden Archivrundgang gezeigt und sie erklären, was sie für die Handlung erfunden haben.


 "Wir verstehen uns als ein offenes Haus", so Dr. Christoph Moß, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs. Der Spielraum sei eine neue Form, den Blick der Öffentlichkeit auf die Angebote und Möglichkeiten des Hauses zu richten.


Es existiert zwar keine Altersbegrenzung, das Spiel ist jedoch nicht für Kinder konzipiert. Die Spielzeit ist donnerstags von 16 bis 18 Uhr.


Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an stadtarchiv@krefeld.de. Fragen können per E-Mail an Sabine.Weber@krefeld.de gesendet und telefonisch unter 02151 862718 gestellt werden.