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Politischer Aschermittwoch der CDU Krefeld
"Es wird zu viel genörgelt"

Politischer Aschermittwoch der CDU Krefeld: "Es wird zu viel genörgelt"
FOTO: Samla
Krefeld. Rund 100 Besucher erlebten den politischen Aschermittwoch der CDU Krefeld im Haus Kleinlosen geladen. Parteichef Marc Blondin hob die Vorteile hervor, die die neue Große Koalition den Bürgern bringe. Von Jan Popp-Sewing

 

Der Landtagsabgeordnete begann seine Rede mit einer Lektüreempfehlung: Er legte den rund 100 zum traditionellen Fischessen erschienenen Parteifreunden die 177 Seiten des Koalitionsvertrags ans Herz, dieser sei ein großer Erfolg für die CDU.

"Es stehen gute Dinge dort: Deutschland macht keine neuen Schulden in den nächsten vier Jahren. Gleichzeitig haben wir die Steuererhöhungspläne der SPD abgewehrt. Statt dessen schaffen wir den Soli für 90 Prozent der Zahler ab", so Blondin.

Er zählte die Vorteile für Familien auf: So verwies er auf die Kindergelderhöhung um 25 Euro, das neue Baukindergeld von 1200 Euro pro Kind und Jahr und die Mütterrente für Eltern, die drei oder mehr Kinder erzogen haben. Der Bund investierte sieben Milliarden in die Schulsanierungen und stecke mehr als zehn Milliarden in Glasfasernetze.

Zum Thema Arbeitnehmer: "Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung wird gesenkt, und Arbeitnehmer werden entlastet durch die Rückkehr zur Parität in der Krankenversicherung. Die Sozialabgaben werden gleichzeitig strikt begrenzt auf unter 40 Prozent".

Gleichzeitig schaffe man 15.000 neue Stellen bei den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder, 2000 neue Stellen bei der Justiz.

Wichtig sei, dass die CDU-Mitglieder diese Fakten klar kommunizieren. Denn:; "Es wird zu viel genörgelt, zu viel lamentiert, zu viel substanzlos geplärrt. Das gilt für unsere Freunde von der SPD, es gilt aber teilweise leider auch für unsere eigenen Reihen", unterstrich Blondin.

Für den unterhaltsamen Teil des Abends sorgte sodann der Kabarettist Jochen Butz.