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Eigentümer meldet sich
Die Königsburg ist noch nicht am Ende

Königsburg ist geschlossen
Königsburg ist geschlossen FOTO: Cedric Oehmen-Klessa
Krefeld. Totgesagte leben länger: Der Abriss der Königsburg ist zwar möglich, aber noch nicht beschlossene Sache. Es könnte auch noch weitere Parties geben.

 

Zwar wird in der Königsburg am 26. August "Abschied" gefeiert. Grund ist, dass der aktuellen Mieter laut eigener Angabe seine Kaufoption zum Ende 2016 nicht zog und nun auch sein Mietvertrag endet.

Doch der Abriss der langjährigen Kultdisco inklusive Bebauung ist keineswegs schon in trockenen Tüchern.

Der Eigentümer der Disco, die Königskind Gmbh, teilt mit: "Im Moment reift die Idee, ab Oktober nochmal eine andere Partyreihe ins Leben zu rufen, die vielleicht allen Liebhabern der legendären Krefelder Diskothek gerecht werden könnte".

Zur Zukunft der "Burg" schreibt die Gesellschaft: "Aktuell werden verschiedene zukünftige Szenarien geprüft. Das in der Presse erwähnte Wohnhaus mit Discounter im Erdgeschoss gehört nicht zu den favorisierten Überlegungen der Gesellschaft".

Ein Abriss der "Burg" wäre zwar denkbar, es gebe aber auch andere Szenarien. "Möglicherweise wird eine Lösung kreiert, die die Gebäudesilhouette nutzt, und den Standort auch weiter im Herzen der Stadt für alle Krefelder erhält", schreibt die Gmbh und ergänzt: "Wir als Krefelder verfolgen jedenfalls eine Variante, die auch der Stadt einen Mehrwert an diesem geschichtsträchtigen Ort zu Teil werden lässt – der Generationen von Krefeldern im wahrsten Sinne des Wortes bewegt und verbunden hat – und auch weiterhin verbinden soll".

Ergebnisse ließen sich erst dann vermelden, wenn sich mögliche Investoren mit den Behörden auf eine wirtschaftliche sowie genehmigungsfähige Lösung verständigt haben, "was sich allerdings demnächst ergeben könnte", so die Königskind GmbH.