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Krefeld: Haltestelle Ostwall/Rheinstraße eröffnet
Das Ufo ist gelandet

Ostwall: Das Ufo ist gelandet
Ostwall: Das Ufo ist gelandet FOTO: Popp-Sewing
Krefeld. Die Bahnen fahren, der Verkehr läuft und das Glasdach ist (fast) fertig. Soeben hat Oberbürgermeister Frank Meyer die neu gestaltete Haltestelle Ostwall/Rheinstraße zu den Klängen der Kempener Big Band eröffnet. Von Jan Popp-Sewing

Hier die Bilder vom lang erwarteten, mehrfach verschobenen Ereignis.  Hier sollen nun täglich bis zu 140.000 Pendler an-, um- und aussteigen.

 Das Jahr 2015 endet in Krefeld mit einer guten Nachricht: Die Zeit der großen Sperrungen und Umleitungen in der Innenstadt ist erstmal vorbei. Die neue Haltestelle ist (naja fast) fertig - und Bahnen und Autos können wieder ungestört über den Ostwall fahren.

Musikalisch untermalt von den Klängen der Big Band Kempen durchschnitten am Mittwoch Oberbürgermeister Frank Meyer, SWK-Chef Carsten Liedtke und VRR-Vorstand José Luis Castrillo das symbolische Band (tatsächlich war die Öffnung der Haltestelle bereits um 2.30 Uhr in der Früh erfolgt).

Bis dahin war es ein langer Weg: Am 7. März 2014 begann der Umbau des Haltepunkts. Seitdem wurden 1,6 Kilometer Gleise aus- und 1,4 Kilometer neu eingebaut. Die Fahrbahnen sind neu. 17 Weichen machen den Betrieb möglich, und der Strom kommt aus 4200 Metern Oberleitungen.

Täglich sollen hier künftig 40.000 Menschen umsteigen - und über ihnen wölbt sich das 125 Meter lange Dach aus 108 Glaselementen (zwei werden noch nachträglich eingebaut). Das Dach soll durch Hochdruckreiniger regelmäßig von Verunreinigungen befreit werden. Reinigungskräfte können dazu auf der Mittelleiste entlanglaufen. In den Stützpfeilern verstecken sich Ablaufrohre.

Die SWK fährt seit Mittwoch wieder nach ihrem Fahrplan wie vor Beginn der Bauarbeiten. Die Linien U70 und U76 der Rheinbahn werden die neue Haltestelle ab dem 7. Januar anfahren.

(Extra-Tipp Krefeld)