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Büro-Weihnachten
Damit die Firmenfeier nicht zum Desaster wird...

Büro-Weihnachten: Damit die Firmenfeier nicht zum Desaster wird...
FOTO: Karl-Heinz Laube / pixelio.de
Krefeld. Jetzt ist sie wieder angebrochen: Die große Zeit der Firmen-Weihnachtsfeiern. Hier einige Tipps, um Fettnäpfchen von vornherein aus dem Weg zu gehen:

Deko Auch wenn es noch so verlockend ist, Tische mit Bergen von Plastikschnee, leuchtenden Lichterketten oder sprechenden Rentieren zu verschönern: Halten Sie es lieber dezent.
Von Jan Popp-Sewing

Reden (vor dem Essen). Viele Chefs hören sich gern reden. Auch gern länger. War das Jahr ja auch. Und die Mitarbeiter sind ganz Ohr. Hier ist Kürze angebracht, die Belegschaft wartet in erster Linie auf den Satz "Das Buffet ist eröffnet" – und will keine Geschichten über "lustige" Kollegen-Erfahrungen hören.

Reden (nach dem Essen). Kann man planen. Wird aber garantiert vergessen. Oder keiner hört zu.

Singen Weihnachtslieder kann man natürlich anstimmen. Das mag in musikalischen Unternehmen und bei Chorsängern in der Belegschaft funktionieren. Bei der Auswahl der weiteren Beschallung des Abends sollte man vielleicht dieses eine Mal auf "Last Christmas" verzichten (es wird trotzdem gespielt, wetten?).

Rauchen Für die Raucher gibt es kein schöneres Geschenk, als wenn bei der Betriebsfeier wie in alten Zeiten die Aschenbecher einladend auf den Tischen stehen und sich niemand mehr mit dem Glimmstängel vor die Tür oder in spezielle Raucherkabinen verziehen muss. Dummerweise sind sicher auch ein paar Nichtraucher in der Belegschaft, die liebend gerne darauf verzichten würden, eingenebelt zu werden.

Geschenke Klar, jeder möchte gern beschenkt werden. Aber nicht jedem gefällt alles, auch wenn ein noch so schönes Firmen-Logo darauf prangt. Bedenken Sie den Nützlichkeitsaspekt – auch Ess- und Trinkbares wird gern genommen (kann man schließlich weiterverschenken).

Alkohol Nun ja, am Niederrhein gehört er dazu. Dass man dann hinterher besser mit der letzten Bahn, per Taxi fährt oder sich abholen lässt versteht sich von selbst.