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Tierquälerei
Chihuahua-Welpen im Müll: PETA setzt Belohnung für Hinweise aus

Tierquälerei: Chihuahua-Welpen im Müll: PETA setzt Belohnung für Hinweise aus
FOTO: Symbolfoto pixabay
Krefeld. Nach dem Fund von vier Chihuahua-Welpen im Müll am Hülser Berg hat die Tierschutzorganisation PETA 1000 Euro Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgelobt. Nur eines der Tiere hat überlebt.

 

Am Donnerstagmorgen hatte eine Joggerin vier Hundewelpen in einem Mülleimer am Aussichtsturm des Hülser Bergs entdeckt. Die Frau brachte die "entsorgten" Welpen zum Tierarzt, der bei drei Hunden den Tod feststellte. Das vierte Tier überlebte und wurde von der Frau wieder abgeholt.

Die Geschichte verbreitete sich über Facebook. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eröffnet. Die Polizei sucht nun diese Joggerin und weitere Zeugen.

Für Hinweise auf den Täter hat PETA eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. "Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden", sagt Judith Pein von PETA.

Nun geht es um die Frage: Wer kann etwas über die Herkunft der Chihuahua-Welpen handelt? Wer kennt jemanden, dessen Hund vor kurzem noch trächtig war - jetzt aber keine Welpen hat? Wer hat in der Nacht zu Donnerstag etwas Auffälliges am Hülser Berg beobachtet?

Hinweise bitte an die Polizei Krefeld unter der Rufnummer 02151 / 634-0 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.