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Kritik an Verwaltung
CDU: Stadt soll gegen "Vermüllung" vorgehen

Kritik an Verwaltung: CDU: Stadt soll gegen "Vermüllung" vorgehen
Am Karlsplatz: Gegenüber von Krefelds saniertem Vorzeige-Museum wurde ein Hauseingang zum Müllabladeplatz. FOTO: jps
Krefeld. Die CDU-Krefeld Mitte kritisiert, dass den Investitionen der Stadt auf Ostwall/Südwall keine Strategie gegen den Abfall folge. Die City müsse  davor bewahrt werden, "zu vermüllen".

Der Vorstand der CDU im Stadtbezirk Mitte kritisiert die "mangelnde Nachhaltigkeit der Innenstadtplanung" durch die Verwaltungsspitze.

"Ostwall und Südwall – einstige Prachtstraßen – werden immer wieder mit hohen Ausgaben verschönert, aber wo bleibt die Nachhaltigkeit?", moniert Stomps. Ende 2015 war die Sanierung der Ostwall-Fahrbahn abgeschlossen und die neue Haltestelle eröffnet worden.

"Wo sind Instandhaltungsprogramme und Reinigungsintervalle nach Neuinvestitionen festgeschrieben, und wie werden diese kontrolliert? Wer zeichnet dafür verantwortlich, und wie wird unsere Innenstadt davor bewahrt, zu vermüllen?", fragt die CDU-Mitte-Chefin Carla Stomps.

Dezernent Linne habe erkannt, "dass es Menschen gibt, die sich nicht an die Regeln des Umgangs mit Mitmenschen und Umwelt halten", so Stomps. Aber eine Lösung habe er auch nicht.

Die "ordentlichen Bewohner der Innenstadt" sähen sich damit konfrontiert, "dass ihre Immobilien an Wert verlieren, da das Umfeld verkommt", beklagt Stomps. In den Außenbezirken herrsche dagegen eine "bessere Selbstkontrolle der Nachbarschaft", die dazu führe, dass jeder

vor seiner Tür kehre. Stomps: "Das ist in der Innenstadt so leider nicht der Fall".

Außerdem fordert die CDU-Mitte weiterhin die Öffnung des Westwalls am Karlsplatz. Der Straßenabschnitt "Karlsplatz" vor dem Kaiser-Wilhelm-Museum soll zum Museumsvorplatz werden. Der Platz hätte bereits 2016 entsprechend umgebaut werden sollen.

Die Arbeiten können jedoch erst beginnen, wenn die SWK dort ihre Kanalarbeiten abgeschlossen hat.