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KIasse-Fußball im KönigPalast
Budenzauber: Legenden sorgten für Gänsehaut

KIasse-Fußball im KönigPalast: Budenzauber: Legenden sorgten für Gänsehaut
Kunststückchen waren beim Budenzauber keine Seltenheit. FOTO: Kühn Sportconsulting
Niederrhein. Über 4500 Zuschauer lockte am Sonntag der Krefelder Budenzauber in den KönigPalast. Während sich Bayer Leverkusen über den Turniersieg freuen durfte (sie schlugen im Finale Borussia Mönchengladbach), schieden die Uerdinger Legenden bereits nach der Vorrunde aus. Von Peter Reuter

Dennoch sorgten sie, bzw. ihre Fans, aber für den stimmungsvollen Höhepunkt des Turniers. Denn kurz nach dem letzten Spiel ging die Mannschaft von Friedhelm Funkel in die Kurve um sich für die Unterstützung zu bedanken.

Mit lauten Sprechchören der KFC-Fans und Standing Ovations der gesamten Halle wurde das Team minutenlang gefeiert - Gänsehautatmosphäre im KönigPalast. "Unglaublich, was die Fans hier für eine Stimmung gemacht haben. Es war ein besonderer Moment für uns alle und hat auch uns Alte berührt", so Funkel begeistert.

Er durfte sich darüber hinaus auch über den Preis des besten Spielers freuen, den er sich mit Markus Feinbier teilen musste. Auch Veranstalter Bernd Kühn war vollends zufrieden mit dem Event. "Die komplette Organisation, in Zusammenarbeit mit dem KönigPalast, hat perfekt funktioniert", so Kühn.

Auch im nächsten Jahr findet der Budenzauber in Krefeld statt. Geplant ist er für Samstag, 9. Januar 2016.

"Dann werden wir Block P und die Ostkurve der Grotenburg in den KöPa verlegen", so Kühn. Denn er spielt mit dem Gedanken, den Anhängern der Blau-Roten, die für eine super Stimmung gesorgt haben, unter anderem den kompletten Stehplatzbereich zu überlassen. Die Uerdinger Legenden (dann wohl etwas verjüngt) werden dann ebenso wieder dabei sein wie der MSV Duisburg und Borussia Mönchengladbach, deren Fans ebenfalls lautstark auf sich aufmerksam gemacht haben.

"Die anderen Mannschaften werden dann frühzeitig bekanntgegeben. Vielleicht ist die ein oder andere hochkarätige Überraschung dabei", so Kühn.

(StadtSpiegel)