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Aktionsplan für Krefelder Wirtschaft

Aktionsplan für Krefelder Wirtschaft
FOTO: Strücken
Krefeld. Die Stadt Krefeld und die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein wollen die Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessern und das Image Krefelds aufpolieren.
 
Von Jörg Zellen

 

Es geht um wegweisende Projekte, innovative Ideen und eine Aufbruchsstimmung, die erzeugt werden soll. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein und die Stadt Krefeld wollen mit einem "Aktionsplan Wirtschaft für Krefeld" den Standort stärken und gemeinsame Prozesse auf den Weg bringen.

"Wir wollen als Ergebnis keine Hochglanz-Broschüren vorlegen, die anschließend in der Schublade verschwinden, sondern konkrete Projekte umsetzen, die Krefeld nach vorne bringen", sagte Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein.

Oberbürgermeister Frank Meyer ergänzt: "Die Bedingungen für einen solchen Aktionsplan sind günstig. Wir wollen den Standort stärker machen. Und so etwas geht nur durch Kooperation." Genau aus dem Grund hat die Speerspitze um OB Meyer, IHK-Präsident Elmar te Neues, IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz und WFG-Geschäftsführer Eckart Preen auch führende Wirtschaftsvertreter sowie Repräsentanten von Verbänden zusammengeführt. "Innovation entsteht aus Schnittstellen", begründet dies Eckart Preen. 

In einem ersten Workshop definierten die Beteiligten vier Arbeitsfelder: "Innovation, Digitalisierung und Gründung", "Bildung, Fachkräfte und Arbeitsmarkt", "Infrastruktur, Mobilität, Flächen" sowie "Lebensqualität und Urbanität".

Im Zuge einer Auftaktveranstaltung am 9. Juli soll der Aktionsplan vorgestellt werden. Bis Winter 2019 sollen die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen vorliegen. Diese werden dann im Zuge eines "Krefelder Zukunftskongress" vorgestellt.

Unterstützt werden Stadt und IHK übrigens durch das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos AG, welches im Vorfeld des Aktionsplans eine Stärken-Schwächen-Analyse des Standorts erstellte. "Die IHK lässt sich das 130 000 Euro kosten", berichtet Jürgen Steinmetz.