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30 Scouts und 320 Handtücher

Rund um den Deutschland Cup
Rund um den Deutschland Cup FOTO: Samla
Krefeld. Der Deutschland Cup ist das wichtigste Eishockey-Turnier der Republik. Kein Wunder also, dass nicht nur knapp 30 000 Fans, sondern auch 30 Beobachter aus der NHL nach Krefeld pilgerten. Der Extra-Tipp ist Medienpartner des Turniers und liefert interessante, teils kuriose Turnier-Fakten.
 
Von Jörg Zellen

Krefelds Köpa hat sich in ein großes Eishockey-Dorf verwandelt. Beim Deutschland-Cup an der Westparkstraße haben die Fans und Besucher nicht nur die Gelegenheit, Top-Sport zu sehen, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten, sich zwischen den Spielen zu amüsieren.

So hat der Deutsche Eishockey Bund (DEB) im Umlauf der Arena beispielsweise Airhockey-Tische und witzige Fotomotive aufgestellt. Auch der Merchandisingstand ist stets gut besucht. Die eigens für das Turnier in Krefeld produzierten Fanartikel kommen gut an. "Der Zuspruch ist sehr gut, die Premiere hier im König Palast läuft reibungslos", zeigt sich Robert Schütt, Leiter Marketing/PR/Events beim DEB, zufrieden.

Im Gespräch mit dem Extra-Tipp, der vor Ort exklusiver Medienpartner des Deutschland Cup ist, verrät Schütt ein paar interessante, teils kuriose Fakten.

30 Scouts von 17 Vereinen aus der National Hockey League (NHL) sind in Krefeld, um das Turniergeschehen zu beobachten und Kontakte zu knüpfen. 90 Pressevertreter aus sieben Ländern haben sich akkreditiert. 100 Volunteers (freiwillige Helfer) sind im Einsatz. 

Die Spieler der vier teilnehmenden Länder trinken während der vier Tage in Krefeld mehr als 4500 Liter Wasser. Die Teambetreuer haben indes alle Hände voll zu tun, müssen sie doch insgesamt 180 Ladungen Schwitzwäsche waschen. 320 Handtücher sind im 24 Stunden-Dauereinsatz. 1000 Arbeitsstunden investieren Eismeister und Orga-Team bis zum Turnierende am heutigen Sonntag.
Mehr zum Deutschland Cup auf www.mein-krefeld.de.