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Ach, übrigens...
So kann es nicht weitergehen

Ach, übrigens...: So kann es nicht weitergehen
FOTO: Samla
Krefeld. Zum zweiten Mal in Folge verabschieden sich unsere Pinguine als abgeschlagenes Kellerkind in den Sommerurlaub. Gar zum dritten Mal hintereinander müssen sie – und ihre treuen Anhänger – zusehen, wenn die heiße Play-off-Phase beginnt. Von Jörg Zellen

 

Der sportlichen Talfahrt der jüngeren Vergangenheit zum Trotz hielten die meisten Fans dem Club die Stange. Doch selbst bei den ganz Hartgesottenen ist das oberste Frust-Level mittlerweile erreicht. Viel schlimmer noch: Zuletzt war bei Teilen des Anhangs eine zunehmende Gleichgültigkeit zu beobachten. Eine gefährliche Entwicklung, der schnellstmöglich Einhalt geboten werden muss.

Denn eines ist klar: Das größte Kapital, welches die dauerhaft klammen Pinguine haben, sind ihre Fans. Ihre emotionale Bindung darf unter keinen Umständen abbrechen. Nach drei verkorksten Jahren ist es jetzt an der Zeit, einen Umbruch zu starten. So (erfolglos) wie bisher darf es an der traditionsreichen Westparkstraße nicht weitergehen.

Ach, übrigens: Morgen wollen die Verantwortlichen im Zuge eine Saisonabschlusspressekonferenz Stellung beziehen. Bleibt zu hoffen, dass dies eine Signalwirkung haben wird...